Mitteilung:

Entschuldigung, für das Produkt Bosch Indego 1000 Connect steht z.Zt. keine Infobox zur Verfügung.


In den folgenden Abschnitten geben wir einen Überblick über die Funktionen des Roboter-Rasenmähers Bosch Indego 1000 Connect, der über GSM und Smartphone auch vom Urlaubsort aus bedient werden kann.

Wie bei allen derzeit auf dem Markt angebotenen Mährobotern muß man auch den Indego-Connect sorgfältig auf seine Tätigkeit vorbereiten. "Auspacken, auf den Rasen stellen und starten": auf solche technischen Wunderwerke müssen wir wohl noch ein paar Jahre warten.

Allerdings sollte man folgendes bedenken: die Vorbereitungen auf den Einsatz lohnen sich, denn sind sie erst einmal getan, so kann man den Roboter getrost sich selbst überlassen. Dann wird er wirklich zu einem Roboter, der dem Menschen eine Menge Arbeit abnimmt.

Beginnen wir mit dem ersten und auch wichtigsten Teil der Einsatz-Vorbereitungen, dem Kartieren der zu mähenden Rasenfläche. Diese Fläche wird durch den mitgelieferten 200m langen Begrenzungsdraht eingegrenzt - maximal kann man 450 Meter Begrenzungsdraht verlegen.

Hat man die Fläche zusammen mit den 400 Befestigungshaken abgegrenzt (das ist ein wesentlicher Teil der Zeit, die man für die Einsatz-Vorbereitungen braucht), so schickt man den Indego-Connect zu einer ersten "Kennenlern-Reise" entlang der Begrenzungshaken. Dazu muß natürlich zuvor die Ladestation eingerichtet sein, von der aus der Indego seine erste Reise startet.

Nach dem Einschalten des Roboter-Mähers kann man die gewünschte Sprache und die Region wählen, die Geheimzahl (PIN) eingeben sowie Datum und Uhrzeit einstellen. Auf dem Display des Indego erscheint dann die Option „Draht folgen“, man drückt auf eine Taste 'Mähen' und der Roboter beginnt sich entlang des Drahtes zu bewegen. Allerdings nicht um zu 'mähen', sondern eben nur zur ersten Erfassung des Geländes für seinen Speicher.

Es ist übrigens nicht nötig, den Draht unterirdisch zu verlegen. Nach ein paar Wochen ist er vom Gras überwachsen und nicht mehr sichtbar. Wer aber irgendwann einmal mit einem Vertikutierer diese Grasfläche bearbeiten möchte, sollte den Grenzdraht besser in eine Tiefe von 3-5 cm verlegen - mehr als 5 cm sind laut Bosch allerdings nicht zu empfehlen, da der Roboter dann das Kabel womöglich nicht mehr findet.

Was macht der Mähroboter nun auf der oben angesprochenen ersten Reise entlang des neu verlegten Grenzdrahtes? Als erstes muss er die Rasenfläche kartieren. Hierzu fährt er einmal den gesamten Begrenzungsdraht entlang und erstellt für sein Navigationssystem Logicut eine detaillierte Karte des Gebiets. Dann speichert er diese Karte und berechnet aus diesen gespeicherten Daten die optimale Mähweise innerhalb der Grenzen der Rasenfläche.


Bosch Logicut Navigationssystem Mit Hilfe seines Navigationssystems "Logicut" erstellt der Bosch Indego 1000 eine detaillierte Karte der Rasenfläche.

Aus diesen Daten errechnet der Rasenmährobter anschließend eine effiziente Mähroute.



Nun könnte es eigentlich losgehen, denkt man - allerdings sollte man sich vorher noch um die Schnitthöhe kümmern. Hier kann man den Roboter auf 10 verschiedene Werte zwischen 20 und 60 mm einstellen: 20 mm, 24 mm, 29 mm, 33 mm, 38 mm, 42 mm, 47 mm, 51 mm, 56 mm und 60 mm.

Es handelt sich dabei um die zu erzielende Schnitthöhe, nicht um die Grashöhe, die man beim ersten Start des Mähroboters vorfindet. Für diese gibt es eine eindeutige Empfehlung von Bosch: die maximale Höhe des zu mähenden Grases sollte 100 mm nicht überschreiten.


Bosch Indego 1000 Connect

Insgesamt 10 unterschiedliche Schnitthöheneinstellungen unterstützt der Bosch Indego 1000.

Der Rasenmähroboter ist mit mehreren Sensoren ausgestattet.



Im Gegensatz zu den Mährobotern, die ihre Rasengebiete zufallsgesteuert bearbeiten, arbeiten die Geräte von Bosch mit einer Mähstrategie in parallelen Bahnen (von Bosch wird diese Technologie mit dem hübschen Namen „Logicut“ bezeichnet).

Beim Navigieren im Gartengelände bieten solche parallelen geraden Bahnen eine Menge Vorteile:

  • Der wichtigste Vorteil ist die Zeitersparnis. Der Bosch Robotermäher benötigt nämlich nur einen Bruchteil der Zeit eines nach dem Zufallsprinzip fahrenden Mähers, um das gesamte Gebiet abzuarbeiten. Der Grund dafür ist einfach: er fährt über jede Stelle des Rasens nur genau einmal - er legt also mit derselben konstanten Geschwindigkeit einen viel kürzeren Weg zurück (für dieselbe Mähfläche). Also braucht er hierfür auch erheblich weniger Zeit.

  • Voraussetzung für diese Bewegungsstrategie ist ein gutes Gedächtnis: der Indego weiß nach jedem "Mähgang", bis zu welcher Stelle seiner Rasenkarte er gemäht hat, und setzt seine Arbeit nach dem Aufladen der Akkus genau an diesem Punkt fort. Im Gegensatz zu den Mährobotern, die zufallsgesteuert arbeiten, wird dadurch kein Teil der Rasenfläche mehrfach bearbeitet.

    Man beachte aber: die Mähspuren sind so angelegt, daß sie sich um wenige Zentimer überlappen (in der Bedienungsanleitung spricht man von "Mähspur-Überdeckung"), andernfalls würde man die Bahngrenzen im Gras erkennen. Der Abstand zwischen diesen Bahngrenzen ist auf 20 cm voreingestellt und kann vom Anwender auch geändert werden, die Bahn selbst ist 26 cm breit.

  • Nicht immer kann der Indego einfach geradeaus fahren: schließlich gibt es in vielen Gärten Hindernisse in Form von Bäumen, Blumenbeeten oder Teichen. Diese Hindernisse wurden aber zuvor durch den Grenzdraht "eingekreist". Der Indego kennt also die problematischen Bereiche innerhalb des Grenzdrahtes und kann sie optimal "umfahren".

Wie kommuniziert man nun mit dem Indego Connect, wenn man z.B. die Mähzeiten neu festlegen möchte oder sich die bereits gemähte Rasenfläche in Prozent (%) anzeigen lassen will? Dazu verfügt dieser Mäh-Roboter über ein Connect-Modul, so daß man ihn vom Smartphone oder Tablet-Computer aus ansteuern kann. Die Kommunikation erfolgt dabei über GSM (Global System for Mobile Communications) im digitalen Mobilfunknetz und bietet folgende Vorteile:

  • Es ist kein zusätzlicher Mobilfunk-Vertrag zu unterschreiben, es entstehen also auch keine Kosten durch das Senden und Empfangen der Daten des Mähers. Man sollte nur sicherstellen, daß man im Einsatzgebiet des Mähers einen ausreichend guten Signalempfang hat.

  • Die App für das Smartphone/Tablet ist kostenlos, sie muß nur einmal am Anfang vom Bosch-Server heruntergeladen und installiert werden. Danach kommunizieren die App auf dem Smartphone und der Roboter-Mäher selbst immer mit dem Bosch-Server, d.h.eine direkte Verbindung zwischen Smartphone und Mäher (etwa mittels Bluetooth) gibt es gar nicht.

  • Ist die App erst einmal installiert, so kann man mit ihr den Mähroboter von überall her steuern. Zahlreiche Funktionen werden dafür zur Verfügung gestellt:

    • Reine Steuer-Funktionen wie z.B. "Mow (Mähen)", "Pause", "Dock (zurück zur Ladestation)",

    • Anzeige von Werten wie "bereits gemähte Rasenfläche in %", "Gesamtlaufzeit", "Tageslaufzeit",

    • Änderungen am Mäh-Kalender, diesen kann man auch ganz ausschalten. Bis zu 5 automatische Zeitpläne kann man durch Eingabe von individuellen Mähtagen und Zeitfenstern einrichten.

    • Ausserdem gibt es noch weitere Funktionen wie etwa "Ändern der PIN" (oder des Passwortes bzw. der E-Mail-Adresse), "Anruf des Bosch-Supports", "Alarm-Funktionen" oder "Enable / Disable mower".

Man sieht, daß der Indego Connect komplett über die App auf dem Smartphone des Anwenders gesteuert werden kann, auch wenn dieser sich gerade im Urlaub befindet, weit entfernt vom Mäh-Roboter. In den meisten Fällen wird man die App-Steuerung aber auf der Terasse oder im Garten sitzend verwenden.


Smartphone App
Über das Smartphone lässt sich der Bosch Mähroboter aus der Ferne steuern.

Zusätzlich können aktuelle Daten wie die gemähte Rasenfläche oder die Tageslaufzeit abfragt werden.



Sensoren erleichtern die Arbeit des Indego Connect. Bei Aktivierung mancher dieser Sensoren bekommt man eine Meldung im Display (oder auch auf dem Smartphone bzw. Tablet-Computer) und kann dann jeweils in geeigneter Weise reagieren. Wird also z.B. der Hebesensor aktiviert, so erscheint im Display eine Meldung: „Das Gartengerät wurde angehoben. Bitte den PIN-Code eingeben, um fortzufahren“.

Folgende Sensoren besitzt der Indego Connect:

  • Der Hebesensor: wird der Mähroboter angehoben, so schaltet dieser Sensor Antrieb und Messer aus. Unter anderem ist dies auch ein Schutz gegen Diebstahl, denn ohne den PIN-Code (s.o.) arbeitet der Roboter in diesem Fall nicht weiter.

  • Der Überschlagsensor schaltet Antrieb und Messer ab, wenn der Mähroboter mit der Unterseite nach oben liegt, etwa nach einem Sturz oder einem Zusammenprall mit Tieren.

  • Der Blockierungssensor erkennt bei Berührung ein Hindernis in der Spurbreite des Mähroboters und veranlasst diesen zu einem Richtungswechsel. In diesem Fall ist also keine Eingabe des PIN-Codes nötig, da das gelegentliche Auftreten von Hindernissen in der Mähbahn (z.B. von Apfelbäumen heruntergefallene Äpfel) keine Bedrohung für den Roboter darstellt.

  • Der Beschleunigungssensor erkennt den Neigungswinkel des Mähers: sobald eine Schräglage von 45 Grad erreicht wird, schaltet das Schneidwerk innerhalb von zwei Sekunden ab. Hiervon zu unterscheiden ist die maximale Steigung von 35%, was einem Winkel von 19,29 Grad entspricht. Diese maximale Steigung kann der Indego noch im Normalbetrieb bewältigen, bei einem größeren Wert ist die Funktionsfähigkeit nicht mehr gewährleistet.

  • Der Wegstreckenzähler registriert die Anzahl der Radumdrehungen und berechnet daraus die zurückgelegte Entfernung.

  • Der Navigationssensor erkennt, wenn der Mäher an einem Hang oder auf nassem Gras wegrutscht. Er kann dann seine Fahrtrichtung korrigieren und weiter in geraden Mähspuren fahren.

Der Roboter-Rasenmäher Bosch Indego Connect mäht dank seiner intelligenten Logicut-Navigation den Rasen in parallelen geraden Bahnen und kann darüberhinaus bequem vom Smartphone aus gesteuert werden. Die Bedienung ist sowohl auf dem eingebauten Display als auch mittels der GSM-App auf dem Smartphone sehr einfach, und pro Akku-Ladung schafft es der Indego Connect, bis zu 200 m² Rasen zu bearbeiten.

Die Installation des Begrenzungsdrahtes und der Ladestation stellt den Anwender vor keine Probleme. Auch die Einrichtung der App und deren Verbindung mit dem Mäher sind so einfach gestaltet, daß hierfür nur Minuten benötigt werden, bis der Roboter starten kann. Wir können den Bosch Indego Connect ohne Einschränkung empfehlen.

Der Roboter-Rasenmäher Bosch Indego Connect wird für Rasenflächen bis 1.000 m² empfohlen. Er bewältigt Steigungen bis zu 20 Grad (35 %) und arbeitet dank des intelligenten Navigationssystems "Logicut" mindestens 30% schneller als Geräte, die ihre Bahnen nach dem Zufallsprinzip abfahren.

Mit Hilfe seiner GSM-Technologie kann er über ein Smartphone oder Tablet auch aus der Ferne gesteuert werden. Auf dem Smartphone des Anwenders wird lediglich eine kostenlose App installiert, mit der man dann auf sämtliche Funktionen des Mähroboters Zugriff hat.

Die wesentlichen Eigenschaften des Bosch Indego 1000 Connect sind:

  • Schnittbreite 26 cm
  • Schnitthöhe 20 – 60 mm
  • Empfohlene Rasenfläche bis zu 1000 m²
  • Akkulaufzeit 50 min
  • Geschwindigkeit 45 cm/sec
  • Max. Steigung 35 %
  • 200m Begrenzungsdraht
  • 400 Befestigungshaken
  • Steuerung über kostenlose Smart-Mobil-App
  • Schalldruckpegel 64 dB(A)

Hier nochmal alle Daten und die Testwertung zum Bosch Indego 1000 Connect. Der Rasenroboter ist direkt über amazon.de bestellbar:


Mitteilung:

Entschuldigung, für das Produkt Bosch Indego 1000 Connect steht z.Zt. keine Infobox zur Verfügung.

Anzeige