Akku-Rasenmäher: Test/Vergleich 2026

Akku-Rasenmäher: Test/Vergleich 2026

Welcher Akku-Rasenmäher passt zu Fläche, Schnittbreite und Akku-Reserve?
Finden Sie passende Akku-Rasenmäher für kleine, mittlere und größere Rasenflächen. Die Vergleichsübersicht ordnet Modelle nach Schnittbreite, Akku, Fangkorb, Gewicht, Radantrieb und Schneidsystem ein.
7 Modelle im VergleichNoten von 1,36 bis 1,682x SEHR GUT
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Unsere Einschätzung
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Eric Herber
Redaktionell geprüft
Aktualisiert: Juni 2026
Bei Akku-Rasenmähern sollten Rasenfläche, Schnittbreite, Fangkorb, Mulchfunktion und Akkureserve zusammenpassen. Ein kompaktes Gerät kann für kleine Gärten sinnvoller sein als ein großes Modell, wenn Gewicht, Lagerung und Ladeplanung im Alltag nicht zur Fläche passen.
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Empfehlungen nach Nutzung, Kaufentscheidung und Ratgeber-Tabelle für die Akku-Rasenmäher-Seite aktualisiert.

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Der FAQ-Bereich wurde mit neuen Fragen und Antworten erweitert.

Neue Akku-Rasenmäher Modelle von Bosch, Einhell, metabo, Scheppach, WORX bewertet und in den Vergleich aufgenommen

Vergleichsübersicht: Akku Rasenmäher

Stand: 09.07.2026, 18:16 Uhr. Preise und Verfügbarkeit können sich ändern. Einige Angebotslinks sind Affiliate-Links. Für Sie entstehen keine Mehrkosten.
Unsere Empfehlungen nach Nutzung
Gerätekategorie: Akku Rasenmäher

Aus der Vergleichsübersicht abgeleitet - als Orientierung für typische Nutzungssituationen.

So entstehen unsere Empfehlungen: Grundlage sind die gewichteten Bewertungskategorien der Vergleichsübersicht. Externe Testsieger, Stiftung Warentest und Preise werden separat eingeordnet.

Akku-Rasenmäher sind leiser und flexibler als Benzin- oder Kabelmäher, weil sie ohne Abgase, Starterseil und Stromkabel arbeiten. Ob ein Modell wirklich passt, entscheidet sich aber an Fläche, Gelände, Mähgewohnheiten und Akku-Reserve.

In 30 Sekunden zum passenden Akku-Rasenmäher

Wenn Sie schnell eine Richtung brauchen, helfen diese drei Fragen:

  1. Wie groß ist Ihre Fläche wirklich? (Und wie oft mähen Sie - regelmäßig oder eher selten?)
  2. Wie ist Ihr Gelände? (eben, uneben, Hanglage, viele Kanten/Beete?)
  3. Wie wollen Sie mähen? (fangen, mulchen, seitlich auswerfen - und wie wichtig ist Sauberkeit?)

Wenn Sie unsicher sind, wählen Sie lieber ein Gerät mit etwas Reserve bei Akku-Wh, Fangkorb und Handling, statt am Limit zu kaufen.

Garten/Umfeld Worauf zuerst achten? Typischer Fehler
kleine, verwinkelte Fläche geringes Gewicht, Wendigkeit, schmale Schnittbreite zu großen Mäher wählen
mittlere Fläche Akku-Wh, Schnittbreite, Fangkorb Hersteller-Flächenangabe zu wörtlich nehmen
größere Fläche Reserve-Akkus, breite Schnittfläche, ggf. Radantrieb ohne Zweitakku planen
Hanglage Gewicht, Grip, Radantrieb nur auf Schnittbreite achten
feuchtes oder hohes Gras Schnitthöhe, Messer, Fangkorb, Reserve zu tief in einem Durchgang mähen
Mulchen regelmäßiger Schnitt, Mulchkit, trockenes Gras bei zu hohem oder feuchtem Gras mulchen

Akku-Rasenmäher spielen ihre Stärken aus, wenn Sie regelmäßig mähen, keine Kabelwege planen möchten und ein gut kontrollierbares Gerät suchen. Grenzen zeigen sich vor allem bei großen Flächen ohne Reserveakku, hohem feuchtem Gras und steilen Passagen.

Leise und ohne Kabel arbeiten

Gegenüber Benzinmähern sind Akku-Rasenmäher meist angenehmer in Lautstärke und Handhabung. Gegenüber kabelgebundenen Elektro-Rasenmähern entfällt das Kabelmanagement. Das hilft bei Bäumen, Beeten, Ecken und mehreren kleinen Rasenstücken.

Gewicht, Radantrieb und Rangieren

Auf ebenen, kleinen Flächen ist Radantrieb oft nicht nötig. Bei Steigungen, längeren Bahnen, schwereren Mähern oder vollem Fangkorb wird er aber schnell zum Komfortfaktor. Entscheidend ist nicht nur der Antrieb, sondern auch, ob Gewicht, Griffposition und Radprofil zum Gelände passen.

Wenn Hanglage oder schwerer Mäher das Hauptthema sind, hilft der Ratgeber Akku-Rasenmäher mit Radantrieb sinnvoll einordnen.

Geschwindigkeitsregler am Radantrieb
Eine regelbare Fahrgeschwindigkeit hilft an Steigungen, bei dichtem Wuchs und auf längeren Bahnen.
Ergonomische Griffe am Führungsholm
Griffposition und Führungsholm entscheiden mit, ob sich der Mäher auf längeren Bahnen ruhig schieben lässt.

Reinigung und Messerzugang nicht unterschätzen

In der Praxis zeigt sich schnell: Wenn sich das Mähdeck schlecht reinigen lässt, nervt das auf Dauer. Gerade bei Mulchbetrieb oder feuchtem Gras klebt Schnittgut gerne fest und beeinträchtigt den Luftstrom.

Achten Sie auf:

  • Messerzugang: Das Messer sollte kontrolliert prüfbar sein, ohne unnötiges Gefummel.
  • Reinigung: Glatte Innenflächen und ein gut erreichbares Deck sparen Zeit.
  • Sicherheit: Vor Reinigung und Messerkontakt Akku entfernen und Herstellerhinweise beachten.

Wenn Sie Akku-Rasenmäher vergleichen, sind einige Kriterien deutlich wichtiger als andere. Viele Kaufentscheidungen scheitern nicht an der Schnittbreite, sondern an Akku-Reserve, Handling oder falschen Erwartungen zur Flächenleistung.

Flächengröße realistisch einschätzen

Herstellerangaben zur Flächenleistung sind oft Idealwerte. Entscheidend ist Ihre Praxis: dichtes Gras, Feuchte, Steigungen, Mähmodus und die gewählte Schnitthöhe erhöhen den Energiebedarf.

Planen Sie deshalb nicht nur nach der theoretischen Quadratmeterzahl. Ein verwinkelter Garten mit feuchtem, dichtem Gras kann einen Akku stärker fordern als eine offene Fläche, die regelmäßig gemäht wird. Liegt Ihr Garten nah an der angegebenen Flächengrenze, sollten Sie eher mehr Akku-Reserve oder einen Zweitakku einplanen.

Schnittbreite, Schnitthöhen und Fangkorb

Schnittbreite beeinflusst, wie schnell Sie eine Fläche schaffen:

  • Kleiner (ca. 32-36 cm): wendiger, gut für verwinkelte Gärten, dauert aber länger.
  • Mittel (ca. 37-42 cm): guter Kompromiss für viele Gärten.
  • Größer (ab ca. 43 cm): schneller auf großen Flächen, aber meist schwerer und weniger wendig.

Schnitthöhen-Verstellung sollte einfach gehen. Viele Modelle bieten mehrere Stufen und eine zentrale Verstellung. Der Fangkorb bestimmt, wie oft Sie unterbrechen müssen: mehr Volumen = weniger Stopps, aber auch mehr Gewicht beim Tragen.

Rasenmäher Fangkorb
Beim Fangkorb zählen Volumen, Luftdurchsatz und Entleerung mehr als die reine Bauform.

Fangen, Mulchen oder Seitenauswurf

Der Mähmodus muss zu Rasenpflege und Graszustand passen:

  • Fangen: sauberer Eindruck, aber der volle Fangkorb erhöht Gewicht und Unterbrechungen.
  • Mulchen: sinnvoll bei regelmäßigem, trockenem Schnitt; bei hohem oder feuchtem Gras wird das Ergebnis schneller ungleichmäßig.
  • Seitenauswurf: entlastet bei höherem Gras, wirkt aber weniger ordentlich und passt nicht zu jedem Garten.

Mehr Entscheidungshilfe bietet der Ratgeber Akku-Rasenmäher: Fangen, Mulchen oder Seitenauswurf.

Einsetzen eines Mulchkeils
Mulchen funktioniert am besten bei regelmäßigem Schnitt und trockenem Gras; bei hohem Aufwuchs ist Sammeln oft sauberer.

Akku-Logik: Wattstunden verstehen, nicht nur Volt und Ah

Wenn Sie Laufzeiten vergleichen wollen, hilft Wh (Wattstunden) am meisten. Wh beschreibt die Energie im Akku und macht Sets besser vergleichbar als Volt oder Ah allein.

Die einfache Rechenregel lautet: Wh = Volt x Ah. Ein Akku mit 36 V und 4,0 Ah hat also 144 Wh. Bei Sets mit mehreren Akkus zählt, ob die Akkus gleichzeitig im Gerät arbeiten oder nacheinander genutzt werden.

Angabe Kaufrelevante Einordnung
Volt (V) beschreibt das Akkusystem, sagt allein aber wenig über Laufzeit
Ah beschreibt Kapazität innerhalb eines Systems
Wh verbindet Spannung und Kapazität und ist für Setvergleiche am hilfreichsten
Lieferumfang entscheidet, ob Akku, Ladegerät oder Ersatzakku bereits enthalten sind

Zwei Akkus können je nach System parallel oder nacheinander arbeiten. Bei vielen 2x18V-Geräten stecken zwei Akkus gleichzeitig im Gerät - ohne beide läuft nichts. Wenn Sie hier Reserve einplanen, brauchen Sie oft ein zweites Akkupaar (und idealerweise ein Ladegerät, das beide Akkus laden kann).

Die Details zu Paarbetrieb und Reserve erklärt der Ratgeber was ein 2x18V-System im Alltag bedeutet.

Für Sie zählt am Ende, wie viel Gesamtenergie (Wh) das Set mitbringt und ob Sie mit einem Zweitakku ohne Ladepause weiterarbeiten können.

Twinpack mit Akkus und Ladegeräten
Mehrere Akkus und Ladegeräte sind vor allem bei größeren Flächen oder 2x18-V-Systemen ein Praxisvorteil.

Praxisfaktoren, die die Laufzeit stark beeinflussen:

  • Schnitthöhe: Je tiefer Sie schneiden, desto stärker muss der Motor arbeiten.
  • Grasfeuchte und Dichte: Nasses oder sehr dichtes Gras bremst stärker und verklebt schneller.
  • Tempo: Langsameres Mähen reduziert Lastspitzen und verbessert Sammeln oder Mulchen.
  • Mähmodus: Mulchen kann je nach Graszustand mehr Energie benötigen als Fangen.

Wenn Sie die Akkuangaben vertiefen möchten, hilft der Ratgeber Akku-Rasenmäher-Laufzeit richtig einschätzen.

Ladezeit und Zweitakku - so vermeiden Sie Zwangspausen

Der größte Frustmoment ist oft: Akku leer, Restfläche bleibt stehen. Das vermeiden Sie mit Energie-Reserve - nicht mit knapp kalkulierten Laufzeiten.

In der Praxis ist ein Zweitakku oder zweites Akkupaar oft hilfreicher als die Hoffnung auf kurze Ladepausen. Bei nur einem Akku entscheidet die Ladezeit darüber, ob der Rest der Fläche stehen bleibt. Bei 2x18V-Geräten muss die Reserve zum System passen.

Makita Schnell-Ladegerät
Ein Schnellladegerät kann Ladepausen verkürzen; wichtiger ist aber, ob Akkuanzahl und Ladezeit zur Rasenfläche passen.

Ob Ihr Set knapp geplant ist, ordnet der Ratgeber Akku-Set für größere Flächen richtig einschätzen ein.

Fahrwerk: Radgröße, Grip und Radantrieb

Für unebene Flächen und Kanten sind größere Räder häufig komfortabler. Bei Steigungen zählt Grip. Radantrieb hilft, aber nur wenn die Traktion stimmt.

Achten Sie auf:

  • Radgröße hinten: Größere Hinterräder laufen ruhiger über Unebenheiten und bleiben weniger schnell an Kanten oder kleinen Mulden hängen.
  • Profil/Grip: Bei Hanglagen und feuchtem Boden zählt Traktion - sonst dreht der Antrieb schneller durch oder der Mäher rutscht.
  • Antriebsbedienung: Ein separater Hebel und eine gut dosierbare Regelung helfen, das Tempo sicher anzupassen - besonders bergab oder in Kurven.

Wenn Sie mit einem Akku-Rasenmäher gute Ergebnisse wollen, sind es oft einfache Dinge, die den Unterschied machen. Die folgenden Punkte sind vor allem bei feuchtem Gras, hohem Aufwuchs oder Mulchbetrieb wichtig.

Der erste Einsatz ohne Frust

Wenn Sie einen neuen Mäher testen, starten Sie nicht direkt mit der niedrigsten Schnitthöhe. Besser:

  • Mit mittlerer Schnitthöhe starten: So überlasten Sie den Mäher nicht gleich und bekommen ein Gefühl für Tempo, Zugkraft und Sammeln.
  • Bei hohem Aufwuchs zweimal mähen: Erst höher "abnehmen", dann auf die Zielhöhe gehen. Das reduziert Verstopfen, schont Akku und sorgt für ein saubereres Schnittbild.
  • Fangkorb nicht überfüllen: Wenn der Korb zu voll ist, lässt die Sammelleistung nach und das Gerät muss stärker arbeiten - lieber etwas früher entleeren.
  • Rasen kurz prüfen: Steine, Äste und Spielzeug entfernen, Kinder und Haustiere fernhalten.
Fangkorb wird vom Akku-Rasenmäher abgenommen
Ein gut zugänglicher Fangkorb spart Zeit, wenn beim Mähen häufig entleert werden muss.

Mähen bei feuchtem, hohem oder dichtem Gras

Feuchtes oder dichtes Gras ist der typische "Härtetest" für Akku-Rasenmäher. Hier steigen Widerstand und Energiebedarf, und Verstopfungen treten schneller auf.

Praktische Tipps:

  • Schnitthöhe höher stellen: lieber in zwei Durchgängen arbeiten als alles auf einmal.
  • Langsamer mähen: reduziert Lastspitzen und verbessert Sammeln oder Mulchen.
  • Häufiger leeren: feuchtes Schnittgut verdichtet sich schneller im Fangkorb.
  • Unterseite öfter reinigen: gerade beim Mulchen klebt Schnittgut gerne im Deck.

Mehr dazu steht im Ratgeber Probleme bei feuchtem oder hohem Gras vermeiden.

Typische Probleme - und was dagegen hilft

Problem Ursache Lösung in der Praxis
Streifen im Rasen zu schnell, Bahnen zu knapp oder zu weit langsamer, leichte Überdeckung, Messer prüfen
Mäher stoppt oder geht ständig aus Überlastung durch hohes/feuchtes Gras Schnitthöhe erhöhen, langsamer mähen, in zwei Durchgängen arbeiten
Fangkorb füllt sich schlecht feuchtes Gras, Luftstrom gestört Deck reinigen, Korb früher leeren, Messerzustand prüfen
Mulchbild ungleichmäßig zu hoher Aufwuchs, falsche Schnitthöhe öfter mähen, passende Schnitthöhe, Deck sauber halten
Akku reicht nicht für die ganze Fläche zu wenig Wh, falsche Erwartung Zweitakku, mehr Wh, Mähstrategie anpassen (höher, langsamer, öfter mähen)

Pflege: so bleibt die Leistung stabil

  • Unterseite reinigen: Nach feuchtem Gras oder Mulchen sammelt sich Material im Deck. Wenn Sie das regelmäßig entfernen, bleibt der Luftstrom besser und der Mäher arbeitet leichter (Akku vorher entfernen, Herstellerhinweise beachten).
  • Messer prüfen: Ein stumpfes oder beschädigtes Messer franst die Halme aus, das Schnittbild wird schlechter und der Energiebedarf steigt. Schärfe und Kerben deshalb regelmäßig checken.
  • Akku richtig lagern: Kühl und trocken lagern und nicht dauerhaft 100 % voll oder komplett leer. Das schont die Zellen und hält die Kapazität länger stabil.
  • Ersatzteile und Akkus: Prüfen Sie vor dem Kauf, ob Ersatzmesser, Fangkorb sowie Akku und Ladegerät langfristig verfügbar sind - das spart später Ärger und Folgekosten.

Ein Akku-Rasenmäher passt dann gut, wenn er Ihre Fläche unter üblichen Bedingungen schafft und sich in Ihren Garten einfügt: Engstellen, Kanten, Steigungen, Stauraum und Mährhythmus.

Nutzen Sie die Rangliste als Startpunkt, aber entscheiden Sie nach Einsatzprofil:

  • Kompakt und wendig: wenn Sie viele Beete, schmale Wege oder enge Ecken haben. Solche Modelle lassen sich leichter um Hindernisse führen und sind oft einfach zu verstauen.
  • Mehr Schnittbreite und Wh-Reserve: wenn Sie größere Flächen zügig schaffen wollen und nicht am Akku-Limit mähen möchten.
  • Radantrieb und Grip: wenn Sie Hanglagen haben oder der Mäher schwer ist. Hier entscheidet nicht nur der Antrieb, sondern auch Profil und Radgröße.
  • Mulchoption: wenn Sie regelmäßig mähen und den Rasen als "Mulchdünger" nutzen möchten. Dann spart man Fangkorb-Stopps, muss aber öfter mähen.

Wenn Ihre Fläche groß ist, das Gras häufig hoch steht oder der Garten uneben ist, kaufen Sie nicht an der Akku-Grenze. Vergleichen Sie lieber Akku-Reserve, Schnittbreite, Fangkorb, Radantrieb und Lieferumfang gemeinsam.

Kompakte Antworten zur schnellen Orientierung.

Bewerten Sie die Fläche nicht nur nach Quadratmetern. Zuschnitt, Steigung, Graszustand, Schnittbreite, Fangkorb und Akku-Wh entscheiden gemeinsam, ob ein Akku-Rasenmäher passt.

Für kleine, verwinkelte Flächen ist ein leichter, wendiger Mäher oft angenehmer als ein sehr breites Modell. Bei größeren oder unebenen Flächen sollten Sie mehr Akku-Reserve, Fangkorbvolumen und ggf. Radantrieb einplanen.

Ein Akku reicht, wenn Ihre Fläche regelmäßig gemäht wird und noch Reserve bleibt. Wird die Herstellerangabe nur knapp erreicht, ist ein Zweitakku oder zweites Akkupaar meist sinnvoller als eine knappe Laufzeitplanung.

Feuchtes, hohes oder dichtes Gras verkürzt die Laufzeit deutlich. Prüfen Sie deshalb nicht nur Volt und Ah, sondern auch Wh, Lieferumfang und Ladegerät.

Bei vielen 2x18V-Geräten arbeiten zwei Akkus gleichzeitig im Mäher. Reserve bedeutet dann häufig nicht nur einen einzelnen Zusatzakku, sondern ein zweites passendes Akkupaar.

Für den Vergleich zählt nicht nur die Spannung. Wichtiger sind Gesamtenergie in Wh, Akkuanzahl, Ladegerät und die Frage, ob vorhandene Akkus zur Plattform passen.

Radantrieb lohnt sich vor allem bei Hanglage, größeren Flächen, schwereren Mähern, unebenem Gelände oder häufig vollem Fangkorb. Er nimmt Schubarbeit ab, macht den Mäher aber nicht automatisch besser für jeden Garten.

Auf kleinen, ebenen Flächen kann ein leichter Mäher ohne Antrieb praktischer sein. Prüfen Sie Gewicht, Radgröße, Griffposition und Bedienung zusammen.

Fangen passt, wenn die Fläche sauber aussehen soll und Schnittgut nicht liegen bleiben soll. Mulchen ist sinnvoll, wenn Sie regelmäßig mähen und das Gras trocken genug ist. Seitenauswurf kann bei höherem Gras entlasten, wirkt aber weniger ordentlich.

Wichtig ist, dass Mähmodus, Graszustand und Mährhythmus zusammenpassen. Bei zu hohem oder feuchtem Gras ist Mulchen oft die schlechteste Wahl.

Meist ist nicht sofort der Akku defekt. Häufige Ursachen sind zu tiefer Schnitt, nasses oder dichtes Gras, ein voller Fangkorb, ein verklebtes Mähdeck, ein stumpfes Messer oder zu wenig Akku-Reserve.

Stellen Sie die Schnitthöhe höher, mähen Sie langsamer und arbeiten Sie bei Bedarf in zwei Durchgängen. Vor Reinigung, Messerprüfung oder Arbeiten am Mähdeck immer den Akku entfernen und die Herstellerhinweise beachten.

Reinigen Sie die Unterseite regelmäßig, prüfen Sie das Messer auf Kerben und lagern Sie Akku und Gerät trocken. Ein scharfes Messer verbessert das Schnittbild und entlastet den Antrieb.

Beim Akku zählen trockene Lagerung, extreme Temperaturen vermeiden und Herstellerangaben zum Ladezustand beachten. Vor Reinigung, Wartung und Messerkontakt den Akku entfernen.

Unsere Rangliste und Vergleichssieger basieren auf den Daten und Bewertungskriterien der Vergleichsübersicht. Externe Tests sind zusätzlich nach Testdatum, Testfeld, Gerätetyp und Prüfkriterien einzuordnen.

Ein Testsieger ist deshalb ein guter Startpunkt, ersetzt aber nicht den Abgleich mit Ihrer Fläche, Akku-Reserve, Schnittbreite, Mähmodus, Radantrieb und Lieferumfang.

Vertiefende Hilfen zu Auswahl, Nutzung und Pflege.

Fachzeitschrift Titel Ausgabe Kategorie Testsieger Bewertung
Zuletzt geprüft am 04.06.2026: kein neuerer Stiftung-Warentest-Test zu Rasenmähern bekannt (letzter Test: 04/2025).
Stiftung Warentest "Guter Schnitt ist schwer" 04/2025 Akku-Rasenmäher Stihl RMA 239.1 C Set GUT (2.1)
ETM Testmagazin "Ein unverzichtbares Hilfsmittel bei der Gartenarbeit" 06/2023 Akku Rasenmäher Stihl RMA 235 SEHR GUT (94.5%)
Stiftung Warentest "Abschnittsgefährten" 04/2023 Akku-Sichelmäher Stihl RMA 443 GUT (1.8)
Akku-Spindelmäher Einhell GE-HM 18/38 Li Solo GUT (2.3)

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Praxistest-Besprechungen

Ausgewählte externe Tests kompakt eingeordnet.

Quelle
Stiftung Warentest 04/2025
Externen Test öffnen
Kurzfazit: "Testsieger: Der Akku-Rasenmäher Stihl RMA 239.1 C Set (ca. 435 Euro) zeigte im Test die besten Leistungen. Günstigster guter Akku-Mäher: Einhell GP-CM 36/450 (ca. 350 Euro). Umwelttipp: Die guten Akku-Rasenmäher von Bosch, Einhell und Gardena sind sehr gut reparierbar."
Testsieger nach Geräteklasse
Akku-Rasenmäher
8 Geräte / 4x GUT / 3x BEFRIEDIGEND / 1x AUSREICHEND
Stihl RMA 239.1 C Set
Wertung GUT (2,1)
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Einordnung für Verbraucher

Stiftung Warentest hat in der Ausgabe 04/2025 mehrere elektrische Rasenmäher getestet. Für diese Praxistest-Notiz wird ausschließlich die Kategorie Akku-Rasenmäher berücksichtigt.

Im Akku-Feld erreichen 4 von 8 Geräten insgesamt GUT, 3 Geräte sind BEFRIEDIGEND, 1 Gerät ist AUSREICHEND. Testsieger ist der Stihl RMA 239.1 C Set mit dem Qualitätsurteil GUT (2,1).

Das Test-Qualitätsurteil setzt sich zusammen aus: Mähen (45 %), Handhabung (30 %), Haltbarkeit (10 %), Sicherheit (10 %) sowie Gesundheit und Umwelt (5 %).

Bewertungsschlüssel
Mähen 45%
Handhabung 30%
Haltbarkeit 10%
Sicherheit 10%
Gesundheit und Umwelt 5%
Wichtig für die Kaufentscheidung
  • Bei den Akku-Rasenmähern sind 4 von 8 Geräten insgesamt gut - Testsieger ist Stihl RMA 239.1 C Set (GUT 2,1).
  • Die Schnittqualität unterscheidet sich je nach Gras (trocken, feucht, hoch) deutlich - einige Geräte mähen sichtbar unsauber.
  • Zur Handhabung zählt auch, wie gut sich Akku und Fangkorb bedienen und reinigen lassen; außerdem wird die Ladezeit mit dem mitgelieferten Ladegerät ermittelt.
  • Reparierbarkeit fließt in Gesundheit und Umwelt ein; gute Akku-Mäher schneiden hier sehr gut ab.
Quelle
ETM Testmagazin 06/2023
Externen Test öffnen
Kurzfazit: "Die beste Bewertung bekam der Akku-Rasenmäher RMA 235 von Stihl („sehr gut“, 94,5%), weitere 4 Geräte bekamen ebenfalls ein „sehr gut“, alle anderen Geräte bekamen die Note „gut“."
Testsieger nach Geräteklasse
Rasenmäher
11 Geräte / 5x SEHR GUT / 6x GUT
Stihl RMA 235
Stihl RMA 235
Wertung SEHR GUT (94,5)
Bei Amazon ansehen
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Einordnung für Verbraucher

In der Ausgabe 06/2023 des ETM-Test-Magazins werden insgesamt 11 Akku-Rasenmäher vorgestellt und in einem Praxistest ausführlich beschrieben und beurteilt.

Die Gesamtnote SEHR GUT bekamen insgesamt 5 der getesteten Geräte, alle anderen bekamen die Note GUT.

Wichtigster Punkt in der Gesamtnote war mit 60% die Leistung, es folgten dann die Handhabung mit 20%, die Ausstattung sowie die Sicherheit mit jeweils 10%.

Die Akkuleistung (Betriebsdauer und Ladedauer) sowie die Schnittbreite der Messer wurde gesondert beschrieben.

Wichtigster Punkt bei der Beurteilung der Geräteleistung war das Schnittbild bei Flächen, Ecken und Kanten.

Bewertungsschlüssel
Leistung 60%
Handhabung 20%
Ausstattung 10%
Sicherheit 10%
Wichtig für die Kaufentscheidung
  • Das Mähverhalten wurde zur Ermittlung der Leistung der Geräte mehrfach auf einheitlichen Flächen des Testrasens geprüft.
  • Mit jedem Rasenmäher wurde dabei auch Gras in verschiedenen Höhen bearbeitet. Damit konnte man beurteilen, inwieweit die Mähleistung von der jeweiligen Grashöhe abhängt.
  • Auch die Arbeit mit den Geräten an Rasenkanten wurde intensiv geprüft.
  • Ebenso wurde getestet, wie der Mähvorgang sich bei verschiedenen Neigungen und Steigungen verhielt, wie leicht oder schwer sich die Geräte auf Gelände mit Steigungen von -15 resp. +15% bewegen ließen.
  • Für die Beurteilung der Ausstattung wurden insbesondere das verwendbare Volumen des Korbs und die Erkennbarkeit des aktuellen Grasvolumens im Korb während des Mähvorgangs mit einbezogen.
Quelle
Stiftung Warentest 04/2023
Externen Test öffnen
Kurzfazit: "Der teuerste Akkumäher ist auch der beste: Stihls RMA 443 C kostet 720 Euro, ist leistungsstark und mäht trockenen Rasen gut, feuchten sehr gut. Preistipp: Stiga Combi 340e Kit (370 Euro) und der Spindelmäher Einhell GE-HM 18/38 für 227 Euro."
Testsieger nach Geräteklasse
Sichelmäher
10 Geräte / 3x GUT / 3x BEFRIEDIGEND / 1x AUSREICHEND / 3x MANGELHAFT
Stihl RMA 443
Stihl RMA 443
Wertung GUT (1,8)
Bei Amazon ansehen
Spindelmäher
2 Geräte / 1x GUT / 1x BEFRIEDIGEND
Einhell GE-HM 18/38 Li Solo
Einhell GE-HM 18/38 Li Solo
Wertung GUT (2,3)
Bei Amazon ansehen
* Einige Angebotslinks sind Affiliate Links . Für Sie entstehen keine Mehrkosten.
Einordnung für Verbraucher

In der Ausgabe 04/2023 des Stiftung Warentest Magazins werden insgesamt 12 Akku-Rasenmäher vorgestellt und in einem Praxistest beurteilt.

Bei den Sichelmähern bekamen 3 Geräte die Gesamtnote GUT, weitere 3 bekamen ein BEFRIEDIGEND, eines ein AUSREICHEND und 3 Geräte erzielten nur die Note MANGELHAFT. Weiterhin wurden noch 2 Spindelmäher getestet, von denen einer ein GUT bekam und der andere ein BEFRIEDIGEND.

Wichtigster Punkt in der Gesamtnote war mit 45% das Mähen, es folgten dann die Handhabung mit 30%, die mechanische Haltbarkeit sowie die Sicherheit mit jeweils 10%, Gesundheit und Umwelt mit 5%.

Die Reichweite (als gemähte Fläche pro Akkuladung) schwankte zwischen 195 qm und 625 qm, wobei 7 von den geprüften Geräten auf mehr als 200 qm kamen.

Es wurde trockener, feuchter und etwa 14 Zentimeter hohen Rasen mit den Geräten gemäht. Dabei wurde die Flächenleistung pro Stunde, die Schnittgüte und bei trockenem Rasen zusätzlich noch das Gesamt bild bewertet.

Bewertungsschlüssel
Mähen 45%
Handhabung 30%
Mechanische Haltbarkeit 10%
Sicherheit 10%
Gesundheit und Umwelt 5%
Wichtig für die Kaufentscheidung
  • Für die Tests mußten die Geräte trockenen und feuchten Rasen kürzen, außerdem wurden im Labor die Haltbarkeit ihrer Räder, Holme und anderer Teile geprüft
  • Zehn der getesteten Geräte waren klassische Mäher mit Sichelmesser.
  • Hinzu kamen noch zwei Spindelmäher (von Einhell und YardForce), die mit ihrem horizontal drehenden Spindelmesser das Gras sauber über dem Boden abschneiden.
  • Diese Spindelmäher sind allerdings nicht für hohes Gras geeignet, sie eignen sich besonders gut für das Kürzen von 6cm auf 4cm Graslänge.
  • Keiner der Mäher besitzt einen Radantrieb, sie können aber auf ebenem Gelände ohne besondere Anstrengung angeschoben werden.