Benzin Rasenmäher: Markengeräte Test/Vergleich 2024

Benzinmäher Vergleichstest
Bewährt und durchzugsstark: Benzinmäher sind vor allem für die Bearbeitung größerer Rasenflächen nach wie vor alternativlos. Unser Vergleich bewertet einige der beliebtesten Benzinmäher und liefert Ihnen die Testsieger der Fachmagazine.

Autor Information

Experte für motorisierte Gartengeräte bei HERBER Vergleichsportale. Christian begeistert sich für technische Helfer, welche die Gartenarbeit erleichtern.
"Traditionelle Mäher mit Verbrennungsmotor sind nach wie vor bei Gartenbesitzern mit großer Rasenfläche beliebt. Während Elektro-Rasenmäher und akkubetriebene Mäher vor allem für kleinere bis mittlere Gärten erste Wahl sind, punktet der Benzinmäher bei viel Fläche oder hohem/nassem Gras."
Gut zu wissen
Die Vergleichstabelle wird auf Smartphones als eine nach Gesamtnote sortierte Rangliste dargestellt. Wenn Sie ein Gerät mit weiteren aus der Rangliste vergleichen möchten, nutzen Sie bitte die Schaltfläche Gerätevergleich:
Gerätevergleich
Diese Schaltfläche befindet sich als aufklappbarer Bereich am Ende jedes Ranglisten-Eintrags.
Rang 1 von 7
Hecht 5-in-1
Vergleichssieger
Gesamtnote SEHR GUT (1.31)
4.0 Sterne (278 Bewertungen)
  • Große Schnittbreite (53 cm)
  • Starker Benzinmotor (6 PS)
  • Hohes Fangkorb-Volumen (75 Liter)
  • Radantrieb
  • Zentrale Schnitthöhenverstellung
  • Easy Clean Schnellkupplung
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Rang 2 von 7
FUXTEC FX-RM5196eSPRO
Gesamtnote SEHR GUT (1.38)
4.0 Sterne (894 Bewertungen)
  • Große Schnittbreite (51 cm)
  • Starker Benzinmotor (6 PS)
  • Hohes Fangkorb-Volumen (60 Liter)
  • Zentrale Schnitthöhenverstellung
  • Elektrostart-Funktion
  • Auto-Choke-System für leichteren (Kalt)Start
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Topseller
Gesamtnote GUT (1.57)
4.2 Sterne (241 Bewertungen)
  • Große Schnittbreite (56 cm)
  • Benzinmotor: 3,81 PS Leistung
  • Hohes Fangkorb-Volumen (80 Liter)
  • Fangkorb-Füllstandanzeige
  • Radantrieb
  • 6 verschiedene Schnitthöhen
42 Besucher wählten in den letzten 12 Monaten dieses Modell
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Rang 4 von 7
Scheppach MS173-51B
Gesamtnote GUT (1.61)
3.7 Sterne (80 Bewertungen)
  • Schnittbreite 51 cm
  • Fangkorb-Volumen (55 Liter)
  • Radantrieb
  • Fangkorb-Füllstandanzeige
  • Umklappbarer Führungsholm
  • Mulchfunktion
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Rang 5 von 7
Alpina AL5 51 SHQ
Gesamtnote GUT (1.66)
3.8 Sterne (1020 Bewertungen)
  • Schnittbreite (51 cm)
  • Hohes Fangkorb-Volumen (60 Liter)
  • Fangkorb-Füllstandanzeige
  • Radantrieb (1-Gang)
  • Starker Benzinmotor: 4,5 PS Leistung
  • Zentrale Schnitthöhenverstellung (6-stufig)
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Rang 6 von 7
FUXTEC FX-RM4646
Preistipp
Gesamtnote GUT (1.72)
3.8 Sterne (773 Bewertungen)
  • Schnittbreite (46 cm)
  • Starker Benzinmotor (3,53 PS)
  • Zentrale Schnitthöhenverstellung
  • Easy-Clean-System mit Wasserschlauch-Anschluss
  • Easy-Start Funktion für leichteren Start
  • Mulchfunktion
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Gesamtnote GUT (2.07)
4.1 Sterne (118 Bewertungen)
  • Schnittbreite 46 cm
  • Hohes Fangkorb-Volumen (60 Liter)
  • Radantrieb
  • Fangkorb-Füllstandanzeige
  • Umklappbarer Führungsholm
  • Schnitthöhenverstellung
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Ein leistungsstarker, möglichst leicht zu startender Motor sollte das Herzstück eines jeden Benzin-Rasenmähers sein. Hier gibt es erhebliche Unterschiede bei den Modellen, die der Markt derzeit anbietet. Man findet Geräte mit einer Leistung von mehr als 4 PS, aber auch weitaus sparsamere, die nur knapp 2 PS verbrauchen.

Mit der fortschreitenden technischen Verbesserung der Geräte ist natürlich damit zu rechen, daß die Verbrauchsdaten in Zukunft noch weiter sinken.

Hinweis

Hilfreiche Ratschläge und Tipps zur Reperatur und Wartung Ihres Rasenmähers liefert Ihnen unsere Ratgeber-Artikel:

Der Gartenfreund sollte bei der Entscheidung für ein bestimmtes Modell das vorgesehene Einsatzgebiet berücksichtigen: so wäre es sicher verfehlt, wenn man für eine 200 qm große, vollkommen ebene Rasenfläche einen 3,26 PS starken Benzinmäher mit 4-Gang-Radantrieb anschafft - das wäre soz. "mit Kanonen auf Spatzen geschossen".

Die starken Motoren der Benzin-Rasenmäher eignen sich vor allem für mittlere bis große Rasenflächen.

Selbst hohes oder feuchtes Gras wird i.d.R. problemlos damit gekürzt.

Andererseits benötigt man für Flächen oberhalb 1000 qm nicht nur einen leistungsstarken Motor, sondern auch einen entsprechend großen Benzintank und womöglich auch einen Radantrieb, damit das Rasenmähen nicht zu einer harten körperlichen Tätigkeit wird.

Es gilt also vielerlei zu beachten, wenn man einen bzgl. Handhabung und Motor für die eigenen Einsatzzwecke optimalen "Benziner" kaufen will:

Motortyp

Weit verbreitet sind die Motoren von Briggs&Stratton, dem weltweit größten Hersteller von luftgekühlten Ottomotoren. Manche Firmen wie AL-KO und Hecht stellen die Motoren aber auch in Eigenregie her.

Allen gemeinsam ist, daß es sich um luftgekühlte Einzylinder 4-Takt-Motoren handelt. Fast alle mit Benzin betriebenen Gartengeräte arbeiten mit diesen Motoren.

Startvorgang

Der Startvorgang wird unterschiedlich gehandhabt. Es gibt Geräte mit Elektrostart (bei denen man nur einen Zündschlüssel wie beim Auto herumdreht), dann wieder solche mit einem "Quickstart-System" wie bei den AL-KO-Rasenmähern, die ohne Gashebel (Choke) und Primer auskommen und schließlich die Mehrheit der Geräte, die man "klassisch" mittels Startseil und Choke zum Laufen bringt.

Radantrieb

Bei unebenem Gelände sollte man Geräte mit Radantrieb bevorzugen, da die meisten Benzin-Rasenmäher relativ "schwergewichtig" sind. Wer also eine Steigung von mehr als 5 Prozent in seinem Garten zu bewältigen hat, sollte vielleicht den Kauf eines solchen Mähers mit Radantrieb in Erwägung ziehen.

Die meisten der Benzin-Rasenmäher in unserer Vergleichstabelle, die über eine hohe Motorleistung verfügen, sind auch mit einem Radantrieb ausgestattet. Und manche Geräte verfügen zusätzlich zum Radantrieb auch noch über verschiedene Radgeschwindigkeiten, mit denen der Benutzer wie bei einer "Gangschaltung" das Gerät noch besser steuern kann.

Einen komfortablen 4-Gang-Radantrieb bietet der Benzinmäher 5484 SX von Hecht.

Damit lässt sich die Schrittgeschwindigkeit beim Mähen zwischen 3,0 und 4,5 km/h variieren.

Betriebsstoff

Als Betriebsstoff kann bei allen Benzin-Rasenmähern bleifreies Super-Benzin (E5) oder auch Super-E10 verwendet werden, wie man es an jeder Tankstelle bekommt. Das Fassungsvermögen des Benzintanks schwankt bei den verschiedenen Mähern, ist aber kein Wert, der den Aktionsradius des Mähers wirklich einschränkt, da man den Tank ja jederzeit nachfüllen kann.

Das ist bei Elektrorasenmähern schon anders: wenn die Steckdose zu weit weg ist, ist es aus mit der Rasenpflege!

Motoröl

Alle 4-Takt-Motoren in Rasenmähern (aber auch in anderen Gartengeräten wie Motorsensen, Motorhäckslern, Motorfräsen, oder Vertikutierern) brauchen ein spezielles Öl zum Schmieren des Motors.

Universell einsetzbar sind da viele Produkte des Öl-Spezialisten Liqui Moly, z.B. Liqui Moly Universal Gartengeräte-Öl 10 W-30. Mit diesem Öl erreicht man eine hervorragende Schmierwirkung, außerdem genügt das Öl natürlich allen von der EU vorgegebenen Anforderungen.

Hinweise:
  1. Weitere Informationen zur Pflege und Wartung von motorbetriebenen Gartengeräten finden Sie in unserem Ratgeber-Artikel Fitnesskur: So werden Rasenmäher und Co. wieder einsatzbereit.

  2. Um ein möglichst gleichmässiges Schnittbild zu erhalten, sollte das an der Unterseite des Mähers angebrachte Schneidmesser von Zeit zu Zeit nachgeschärft werden. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Ratgeber-Artikel "Rasenmäher: Messer schärfen und wechseln"

Im Vergleich zu den elektrischen Mähern sind Benzinrasenmäher i.d.R. lauter und produzieren darüberhinaus Abgase. Die die Umwelt (und auch Nachbarn!) belastenden Faktoren sollte man daher beim Kauf eines Benzinmähers auf jeden Fall in die Kalkulation einbeziehen.

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Es macht z.B. wenig Sinn, sich einen Benzin-Rasenmäher mit einer Lautstärke von 90 dB(A)zu kaufen, wenn die Rasenfläche grad mal 100 qm mißt und der Abstand zum Nachbargrundstück so klein ist, daß die Nachbarn praktisch immer die volle Lautstärke mitbekommen.

Lautstärke

Glücklicherweise kann heutzutage jeder Käufer eines motorisierten Gartengerätes in der Bedienungsanleitung bzw. dem Produktdatenblatt nachlesen, mit welcher Lautstärke er bei der Arbeit mit diesem Gerät rechnen muß.

Die EG-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG verpflichtet nämlich den Hersteller bzw. Vertreiber einer Maschine, in der Betriebsanleitung und in Verkaufsprospekten die von der Maschine ausgehende Geräuschemission anzugeben.

Was heißt das aber für Benzinrasenmäher genau? Es bedeutet, daß zunächst immer der Emissions-Schalldruckpegel am Arbeitsplatz (LpAd) angegeben werden muß. Das ist der Schalldruck, dem der Benutzer des Rasenmähers in seiner üblichen Arbeitsposition ausgesetzt ist. Wenn dieser Wert größer als 80 dB(A) ist, muß (EU-Vorschriften) zusätzlich noch der sog. Schallleistungspegel angegeben werden.

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Dieser Schallleistungspegel (abgekürzt LWA) beschreibt den von einer Schallquelle insgesamt abgestrahlten Luftschall, unabhängig von den akustischen Eigenschaften der Umgebung (Raumrückwirkung und Fremdgeräusche) und der Entfernung von der Maschine.

Der Nachbar des Benutzers eines Benzin-Rasenmähers wird sich also eher für den Schallleistungspegel interessieren, der Anwender eher für den Schalldruckpegel.

Hervorzuheben ist allerdings, daß sich in den letzten Jahren die Lärmbelästigung durch Benzin-Rasenmäher konsequent vermindert hat: die Hersteller sind bemüht, ihre Maschinen immer leiser zu machen, um den gehobenen Umwelt-Ansprüchen der Verbaucher entgegen zu kommen.

Natürlich spielen dabei auch die Vorgaben der Gesetzgeber eine wichtige Rolle - was dann dazu führt, daß manche Bezeichnungen auf Produkten für den Normalmensch kaum noch interpretierbar sind.

Abgase

Auch beim Thema Abgase hat sich in den vergangenen Jahren viel zum Positiven gewendet. Die früher üblichen Zweitaktmotoren z.B. haben enorm viele Schadstoffe in die Luft gepustet ( pro verbrauchtem Liter Benzin ebenso viele Schadstoffe wie ein Auto der dreißiger Jahre.)

Das ist heute natürlich völlig anders geworden. Es gibt bei Benzin-Rasenmähern nur noch 4-Takt-Motoren, die erheblich weniger Schadstoffe ausstoßen, zudem verfügen viele Rasenmäher auch schon über einen Katalysator, mit dem sich der Ausstoß der verschiedenen Kohlenwasserstoffe noch einmal drastisch reduzieren läßt.

Noch allerdings gibt es keine Katalysator-Pflicht im Bereich der motorisierten Kleingeräte.

FAQ-Liste