Akku-Rasenmäher: Test/Vergleich 2026
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Umstellung auf die neue V2-Darstellung mit überarbeiteter Vergleichsübersicht, moderner Produktbox und optimierter mobiler Ansicht.
Empfehlungen nach Nutzung, Kaufentscheidung und Ratgeber-Tabelle für die Akku-Rasenmäher-Seite aktualisiert.
Praxis-Ratgeber zum Thema Akku-Rasenmäher hinzugefügt.
Alle Inhalte wurden erneuert und aktualisiert. Wir haben Angaben, Empfehlungen und Bewertungskriterien auf den neuesten Stand gebracht.
Der FAQ-Bereich wurde mit neuen Fragen und Antworten erweitert.
Neue Akku-Rasenmäher Modelle von Bosch, Einhell, metabo, Scheppach, WORX bewertet und in den Vergleich aufgenommen
Vergleichsübersicht: Akku Rasenmäher
| Modelle im Vergleich |
Stärkstes Gesamtpaket
Gesamtnote
SEHR GUT
1,36
|
Hang und Komfort
Gesamtnote
SEHR GUT
1,48
|
Preis-Leistung
Gesamtnote
GUT
1,59
|
Fläche und Mähbild
Gesamtnote
GUT
1,61
|
Gesamtnote
GUT
1,64
|
Gesamtnote
GUT
1,65
|
Gesamtnote
GUT
1,68
|
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bedienung/Handhabung (35%) |
471 von 600 Punkte
|
450 von 600 Punkte
|
364 von 600 Punkte
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343 von 600 Punkte
|
386 von 600 Punkte
|
323 von 600 Punkte
|
356 von 600 Punkte
|
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Gewicht (Kg)
Gewicht (Kg)
Gewicht des Mähers in kg (inkl. Akku und Grasfangkorb). Wichtig für Schieben, Tragen und Lagerung.
| 30,0 kg | 16,0 kg | 14,2 kg | 28,7 kg | 14,0 kg | 12,5 kg | 14,0 kg |
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Lenkgestänge klappbar
Lenkgestänge klappbar
Gibt an, ob Sie das Lenkgestänge zum Verstauen oder Transport zusammenklappen können. Das spart Platz.
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Fangkorb-Füllstandanzeige
Fangkorb-Füllstandanzeige
Zeigt an, wann der Grasfangkorb voll ist. Das reduziert unnötige Stopps beim Mähen.
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Fangkorb Füllmenge
Fangkorb Füllmenge
Volumen des Fangkorbs in Litern (l). Je mehr Liter, desto seltener müssen Sie den Korb leeren.
| 75 Liter | 63 Liter | 45 Liter | 55 Liter | 45 Liter | 30 Liter | 40 Liter |
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Lautstärke
Lautstärke
Schalldruckpegel in dB(A). Relevant für die Lärmbelastung und die Wahl von Gehörschutz.
| 79,9 dB(A) | 68,1 dB(A) | 79,2 dB(A) | 78,4 dB(A) | 75,0 dB(A) | 82,4 dB(A) | 79,0 dB(A) |
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Radantrieb
Radantrieb
Gibt an, ob das Gerät einen Radantrieb (Selbstfahrfunktion) besitzt.
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| Akku-Daten (40%) |
442 von 500 Punkte
|
396 von 500 Punkte
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411 von 500 Punkte
|
371 von 500 Punkte
|
390 von 500 Punkte
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399 von 500 Punkte
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382 von 500 Punkte
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Akku-Energie (Wh)
Akku-Energie (Wh)
Energieinhalt in Wattstunden (Wh), berechnet aus Akkuspannung mal Akkukapazität (V x Ah).
| 288 Wh | 144 Wh | 160 Wh | 160 Wh | 187 Wh | 72 Wh | 144 Wh |
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Akku-Ladedauer
Akku-Ladedauer
Anzahl Minuten bis ein leerer Akku wieder vollständig geladen ist.
| 75 Min. | 75 Min. | 60 Min. | 120 Min. | 104 Min. | 36 Min. | 96 Min. |
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Ladezustandsanzeige
Ladezustandsanzeige
Anzeige des aktuellen Akku-Ladezustands. Hilft beim Einschätzen der Restlaufzeit.
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Inkl. Akku.
Inkl. Akku.
Gibt an, ob ein Akku im Lieferumfang enthalten ist.
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Inkl. Ladegerät
Inkl. Ladegerät
Gibt an, ob ein Ladegerät im Lieferumfang enthalten ist.
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Akku-Typ1)
Akku-Typ
Akkutyp (z. B. Lithium-Ionen). Der Typ beeinflusst Gewicht, Pflege und Alterung.
| Li-Ion | Li-Ion | Li-Ion | Li-Ion | Li-Ion | Li-Ion | Li-Ion |
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Akku-Spannung1)
Akku-Spannung
Akkuspannung in Volt (V). Innerhalb eines Systems ist das ein Hinweis auf die Leistungsreserve.
| 36 V (2x18V) | 36 V (2x18V) | 40 V (2x20V) | 40 V (2x20V) | 36 V (2x18V) | 18 V | 36 V (2x18V) |
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Akku-Kapazität1)
Akku-Kapazität
Kapazität des Akkus in Amperestunden (Ah). Je höher der Wert, desto länger können Sie bei vergleichbarer Belastung mähen.
| 4 Ah | 4 Ah | 4 Ah | 4 Ah | 5,2 Ah | 4 Ah | 4 Ah |
| Schneidsystem (25%) |
229 von 300 Punkte
|
212 von 300 Punkte
|
191 von 300 Punkte
|
237 von 300 Punkte
|
170 von 300 Punkte
|
195 von 300 Punkte
|
175 von 300 Punkte
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Schnittbreite
Schnittbreite
Schnittbreite in Zentimetern (cm). Größere Breite spart Zeit auf großen Flächen, ist aber meist weniger wendig.
| 47 cm | 43 cm | 38 cm | 46 cm | 36 cm | 33 cm | 37 cm |
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Schnitthöhen-Stufen
Schnitthöhen-Stufen
Anzahl der einstellbaren Schnitthöhen-Stufen. Mehr Stufen erlauben eine feinere Anpassung.
| 6 | 6 | 6 | 7 | 5 | 8 | 5 |
|
Zentrale Schnitthöhenverstellung
Zentrale Schnitthöhenverstellung
Gibt an, ob Sie die Schnitthöhe für alle Räder zentral (mit einem Hebel) einstellen können.
| |||||||
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Schnitthöhe1)
Schnitthöhe
Einstellbereich der Schnitthöhe (min-max) in Millimetern (mm).
| 30-65 mm | 25-75 mm | 25-75 mm | 20-80 mm | 20-70 mm | 20-75 mm | 25-70 mm |
| Weitere Informationen | |||||||
|
Max. Rasenfläche (Empfehlung Hersteller)1)
Max. Rasenfläche (Empfehlung Hersteller)
Vom Hersteller empfohlene maximale Rasenfläche in Quadratmetern (qm). In der Praxis hängt sie u. a. von Graswuchs und Schnittbedingungen ab.
| 700 qm | 600 qm | 450-500 qm | 800 qm | 350 qm | 270 qm | 550 qm |
|
Zusatzinfos1)
Zusatzinfos
Weitere Hinweise zur Ausstattung (z. B. Mulchfunktion, Antrieb, Akkusystem).
| |||||||
| Anbieter |
Aus der Vergleichsübersicht abgeleitet - als Orientierung für typische Nutzungssituationen.



Akku-Rasenmäher im Kurzüberblick
Akku-Rasenmäher sind leiser und flexibler als Benzin- oder Kabelmäher, weil sie ohne Abgase, Starterseil und Stromkabel arbeiten. Ob ein Modell wirklich passt, entscheidet sich aber an Fläche, Gelände, Mähgewohnheiten und Akku-Reserve.
In 30 Sekunden zum passenden Akku-Rasenmäher
Wenn Sie schnell eine Richtung brauchen, helfen diese drei Fragen:
- Wie groß ist Ihre Fläche wirklich? (Und wie oft mähen Sie - regelmäßig oder eher selten?)
- Wie ist Ihr Gelände? (eben, uneben, Hanglage, viele Kanten/Beete?)
- Wie wollen Sie mähen? (fangen, mulchen, seitlich auswerfen - und wie wichtig ist Sauberkeit?)
Wenn Sie unsicher sind, wählen Sie lieber ein Gerät mit etwas Reserve bei Akku-Wh, Fangkorb und Handling, statt am Limit zu kaufen.
| Garten/Umfeld | Worauf zuerst achten? | Typischer Fehler |
|---|---|---|
| kleine, verwinkelte Fläche | geringes Gewicht, Wendigkeit, schmale Schnittbreite | zu großen Mäher wählen |
| mittlere Fläche | Akku-Wh, Schnittbreite, Fangkorb | Hersteller-Flächenangabe zu wörtlich nehmen |
| größere Fläche | Reserve-Akkus, breite Schnittfläche, ggf. Radantrieb | ohne Zweitakku planen |
| Hanglage | Gewicht, Grip, Radantrieb | nur auf Schnittbreite achten |
| feuchtes oder hohes Gras | Schnitthöhe, Messer, Fangkorb, Reserve | zu tief in einem Durchgang mähen |
| Mulchen | regelmäßiger Schnitt, Mulchkit, trockenes Gras | bei zu hohem oder feuchtem Gras mulchen |
Akku-Rasenmäher im Alltag: leise, wendig, aber nicht immer grenzenlos
Akku-Rasenmäher spielen ihre Stärken aus, wenn Sie regelmäßig mähen, keine Kabelwege planen möchten und ein gut kontrollierbares Gerät suchen. Grenzen zeigen sich vor allem bei großen Flächen ohne Reserveakku, hohem feuchtem Gras und steilen Passagen.
Leise und ohne Kabel arbeiten
Gegenüber Benzinmähern sind Akku-Rasenmäher meist angenehmer in Lautstärke und Handhabung. Gegenüber kabelgebundenen Elektro-Rasenmähern entfällt das Kabelmanagement. Das hilft bei Bäumen, Beeten, Ecken und mehreren kleinen Rasenstücken.
Gewicht, Radantrieb und Rangieren
Auf ebenen, kleinen Flächen ist Radantrieb oft nicht nötig. Bei Steigungen, längeren Bahnen, schwereren Mähern oder vollem Fangkorb wird er aber schnell zum Komfortfaktor. Entscheidend ist nicht nur der Antrieb, sondern auch, ob Gewicht, Griffposition und Radprofil zum Gelände passen.
Wenn Hanglage oder schwerer Mäher das Hauptthema sind, hilft der Ratgeber Akku-Rasenmäher mit Radantrieb sinnvoll einordnen.
Reinigung und Messerzugang nicht unterschätzen
In der Praxis zeigt sich schnell: Wenn sich das Mähdeck schlecht reinigen lässt, nervt das auf Dauer. Gerade bei Mulchbetrieb oder feuchtem Gras klebt Schnittgut gerne fest und beeinträchtigt den Luftstrom.
Achten Sie auf:
- Messerzugang: Das Messer sollte kontrolliert prüfbar sein, ohne unnötiges Gefummel.
- Reinigung: Glatte Innenflächen und ein gut erreichbares Deck sparen Zeit.
- Sicherheit: Vor Reinigung und Messerkontakt Akku entfernen und Herstellerhinweise beachten.
Kaufkriterien kompakt
Wenn Sie Akku-Rasenmäher vergleichen, sind einige Kriterien deutlich wichtiger als andere. Viele Kaufentscheidungen scheitern nicht an der Schnittbreite, sondern an Akku-Reserve, Handling oder falschen Erwartungen zur Flächenleistung.
Flächengröße realistisch einschätzen
Herstellerangaben zur Flächenleistung sind oft Idealwerte. Entscheidend ist Ihre Praxis: dichtes Gras, Feuchte, Steigungen, Mähmodus und die gewählte Schnitthöhe erhöhen den Energiebedarf.
Planen Sie deshalb nicht nur nach der theoretischen Quadratmeterzahl. Ein verwinkelter Garten mit feuchtem, dichtem Gras kann einen Akku stärker fordern als eine offene Fläche, die regelmäßig gemäht wird. Liegt Ihr Garten nah an der angegebenen Flächengrenze, sollten Sie eher mehr Akku-Reserve oder einen Zweitakku einplanen.
Schnittbreite, Schnitthöhen und Fangkorb
Schnittbreite beeinflusst, wie schnell Sie eine Fläche schaffen:
- Kleiner (ca. 32-36 cm): wendiger, gut für verwinkelte Gärten, dauert aber länger.
- Mittel (ca. 37-42 cm): guter Kompromiss für viele Gärten.
- Größer (ab ca. 43 cm): schneller auf großen Flächen, aber meist schwerer und weniger wendig.
Schnitthöhen-Verstellung sollte einfach gehen. Viele Modelle bieten mehrere Stufen und eine zentrale Verstellung. Der Fangkorb bestimmt, wie oft Sie unterbrechen müssen: mehr Volumen = weniger Stopps, aber auch mehr Gewicht beim Tragen.
Fangen, Mulchen oder Seitenauswurf
Der Mähmodus muss zu Rasenpflege und Graszustand passen:
- Fangen: sauberer Eindruck, aber der volle Fangkorb erhöht Gewicht und Unterbrechungen.
- Mulchen: sinnvoll bei regelmäßigem, trockenem Schnitt; bei hohem oder feuchtem Gras wird das Ergebnis schneller ungleichmäßig.
- Seitenauswurf: entlastet bei höherem Gras, wirkt aber weniger ordentlich und passt nicht zu jedem Garten.
Mehr Entscheidungshilfe bietet der Ratgeber Akku-Rasenmäher: Fangen, Mulchen oder Seitenauswurf.
Akku-Logik: Wattstunden verstehen, nicht nur Volt und Ah
Wenn Sie Laufzeiten vergleichen wollen, hilft Wh (Wattstunden) am meisten. Wh beschreibt die Energie im Akku und macht Sets besser vergleichbar als Volt oder Ah allein.
Die einfache Rechenregel lautet: Wh = Volt x Ah. Ein Akku mit 36 V und 4,0 Ah hat also 144 Wh. Bei Sets mit mehreren Akkus zählt, ob die Akkus gleichzeitig im Gerät arbeiten oder nacheinander genutzt werden.
| Angabe | Kaufrelevante Einordnung |
|---|---|
| Volt (V) | beschreibt das Akkusystem, sagt allein aber wenig über Laufzeit |
| Ah | beschreibt Kapazität innerhalb eines Systems |
| Wh | verbindet Spannung und Kapazität und ist für Setvergleiche am hilfreichsten |
| Lieferumfang | entscheidet, ob Akku, Ladegerät oder Ersatzakku bereits enthalten sind |
Zwei Akkus können je nach System parallel oder nacheinander arbeiten. Bei vielen 2x18V-Geräten stecken zwei Akkus gleichzeitig im Gerät - ohne beide läuft nichts. Wenn Sie hier Reserve einplanen, brauchen Sie oft ein zweites Akkupaar (und idealerweise ein Ladegerät, das beide Akkus laden kann).
Die Details zu Paarbetrieb und Reserve erklärt der Ratgeber was ein 2x18V-System im Alltag bedeutet.
Für Sie zählt am Ende, wie viel Gesamtenergie (Wh) das Set mitbringt und ob Sie mit einem Zweitakku ohne Ladepause weiterarbeiten können.
Praxisfaktoren, die die Laufzeit stark beeinflussen:
- Schnitthöhe: Je tiefer Sie schneiden, desto stärker muss der Motor arbeiten.
- Grasfeuchte und Dichte: Nasses oder sehr dichtes Gras bremst stärker und verklebt schneller.
- Tempo: Langsameres Mähen reduziert Lastspitzen und verbessert Sammeln oder Mulchen.
- Mähmodus: Mulchen kann je nach Graszustand mehr Energie benötigen als Fangen.
Wenn Sie die Akkuangaben vertiefen möchten, hilft der Ratgeber Akku-Rasenmäher-Laufzeit richtig einschätzen.
Ladezeit und Zweitakku - so vermeiden Sie Zwangspausen
Der größte Frustmoment ist oft: Akku leer, Restfläche bleibt stehen. Das vermeiden Sie mit Energie-Reserve - nicht mit knapp kalkulierten Laufzeiten.
In der Praxis ist ein Zweitakku oder zweites Akkupaar oft hilfreicher als die Hoffnung auf kurze Ladepausen. Bei nur einem Akku entscheidet die Ladezeit darüber, ob der Rest der Fläche stehen bleibt. Bei 2x18V-Geräten muss die Reserve zum System passen.
Ob Ihr Set knapp geplant ist, ordnet der Ratgeber Akku-Set für größere Flächen richtig einschätzen ein.
Fahrwerk: Radgröße, Grip und Radantrieb
Für unebene Flächen und Kanten sind größere Räder häufig komfortabler. Bei Steigungen zählt Grip. Radantrieb hilft, aber nur wenn die Traktion stimmt.
Achten Sie auf:
- Radgröße hinten: Größere Hinterräder laufen ruhiger über Unebenheiten und bleiben weniger schnell an Kanten oder kleinen Mulden hängen.
- Profil/Grip: Bei Hanglagen und feuchtem Boden zählt Traktion - sonst dreht der Antrieb schneller durch oder der Mäher rutscht.
- Antriebsbedienung: Ein separater Hebel und eine gut dosierbare Regelung helfen, das Tempo sicher anzupassen - besonders bergab oder in Kurven.
Praxistipps für bessere Mähergebnisse
Wenn Sie mit einem Akku-Rasenmäher gute Ergebnisse wollen, sind es oft einfache Dinge, die den Unterschied machen. Die folgenden Punkte sind vor allem bei feuchtem Gras, hohem Aufwuchs oder Mulchbetrieb wichtig.
Der erste Einsatz ohne Frust
Wenn Sie einen neuen Mäher testen, starten Sie nicht direkt mit der niedrigsten Schnitthöhe. Besser:
- Mit mittlerer Schnitthöhe starten: So überlasten Sie den Mäher nicht gleich und bekommen ein Gefühl für Tempo, Zugkraft und Sammeln.
- Bei hohem Aufwuchs zweimal mähen: Erst höher "abnehmen", dann auf die Zielhöhe gehen. Das reduziert Verstopfen, schont Akku und sorgt für ein saubereres Schnittbild.
- Fangkorb nicht überfüllen: Wenn der Korb zu voll ist, lässt die Sammelleistung nach und das Gerät muss stärker arbeiten - lieber etwas früher entleeren.
- Rasen kurz prüfen: Steine, Äste und Spielzeug entfernen, Kinder und Haustiere fernhalten.
Mähen bei feuchtem, hohem oder dichtem Gras
Feuchtes oder dichtes Gras ist der typische "Härtetest" für Akku-Rasenmäher. Hier steigen Widerstand und Energiebedarf, und Verstopfungen treten schneller auf.
Praktische Tipps:
- Schnitthöhe höher stellen: lieber in zwei Durchgängen arbeiten als alles auf einmal.
- Langsamer mähen: reduziert Lastspitzen und verbessert Sammeln oder Mulchen.
- Häufiger leeren: feuchtes Schnittgut verdichtet sich schneller im Fangkorb.
- Unterseite öfter reinigen: gerade beim Mulchen klebt Schnittgut gerne im Deck.
Mehr dazu steht im Ratgeber Probleme bei feuchtem oder hohem Gras vermeiden.
Typische Probleme - und was dagegen hilft
| Problem | Ursache | Lösung in der Praxis |
|---|---|---|
| Streifen im Rasen | zu schnell, Bahnen zu knapp oder zu weit | langsamer, leichte Überdeckung, Messer prüfen |
| Mäher stoppt oder geht ständig aus | Überlastung durch hohes/feuchtes Gras | Schnitthöhe erhöhen, langsamer mähen, in zwei Durchgängen arbeiten |
| Fangkorb füllt sich schlecht | feuchtes Gras, Luftstrom gestört | Deck reinigen, Korb früher leeren, Messerzustand prüfen |
| Mulchbild ungleichmäßig | zu hoher Aufwuchs, falsche Schnitthöhe | öfter mähen, passende Schnitthöhe, Deck sauber halten |
| Akku reicht nicht für die ganze Fläche | zu wenig Wh, falsche Erwartung | Zweitakku, mehr Wh, Mähstrategie anpassen (höher, langsamer, öfter mähen) |
Pflege: so bleibt die Leistung stabil
- Unterseite reinigen: Nach feuchtem Gras oder Mulchen sammelt sich Material im Deck. Wenn Sie das regelmäßig entfernen, bleibt der Luftstrom besser und der Mäher arbeitet leichter (Akku vorher entfernen, Herstellerhinweise beachten).
- Messer prüfen: Ein stumpfes oder beschädigtes Messer franst die Halme aus, das Schnittbild wird schlechter und der Energiebedarf steigt. Schärfe und Kerben deshalb regelmäßig checken.
- Akku richtig lagern: Kühl und trocken lagern und nicht dauerhaft 100 % voll oder komplett leer. Das schont die Zellen und hält die Kapazität länger stabil.
- Ersatzteile und Akkus: Prüfen Sie vor dem Kauf, ob Ersatzmesser, Fangkorb sowie Akku und Ladegerät langfristig verfügbar sind - das spart später Ärger und Folgekosten.
Fazit: Welcher Akku-Rasenmäher passt zu Ihrem Garten?
Ein Akku-Rasenmäher passt dann gut, wenn er Ihre Fläche unter üblichen Bedingungen schafft und sich in Ihren Garten einfügt: Engstellen, Kanten, Steigungen, Stauraum und Mährhythmus.
Nutzen Sie die Rangliste als Startpunkt, aber entscheiden Sie nach Einsatzprofil:
- Kompakt und wendig: wenn Sie viele Beete, schmale Wege oder enge Ecken haben. Solche Modelle lassen sich leichter um Hindernisse führen und sind oft einfach zu verstauen.
- Mehr Schnittbreite und Wh-Reserve: wenn Sie größere Flächen zügig schaffen wollen und nicht am Akku-Limit mähen möchten.
- Radantrieb und Grip: wenn Sie Hanglagen haben oder der Mäher schwer ist. Hier entscheidet nicht nur der Antrieb, sondern auch Profil und Radgröße.
- Mulchoption: wenn Sie regelmäßig mähen und den Rasen als "Mulchdünger" nutzen möchten. Dann spart man Fangkorb-Stopps, muss aber öfter mähen.
Wenn Ihre Fläche groß ist, das Gras häufig hoch steht oder der Garten uneben ist, kaufen Sie nicht an der Akku-Grenze. Vergleichen Sie lieber Akku-Reserve, Schnittbreite, Fangkorb, Radantrieb und Lieferumfang gemeinsam.
FAQ-Liste
Kompakte Antworten zur schnellen Orientierung.
-
Bewerten Sie die Fläche nicht nur nach Quadratmetern. Zuschnitt, Steigung, Graszustand, Schnittbreite, Fangkorb und Akku-Wh entscheiden gemeinsam, ob ein Akku-Rasenmäher passt.
Für kleine, verwinkelte Flächen ist ein leichter, wendiger Mäher oft angenehmer als ein sehr breites Modell. Bei größeren oder unebenen Flächen sollten Sie mehr Akku-Reserve, Fangkorbvolumen und ggf. Radantrieb einplanen.
-
Ein Akku reicht, wenn Ihre Fläche regelmäßig gemäht wird und noch Reserve bleibt. Wird die Herstellerangabe nur knapp erreicht, ist ein Zweitakku oder zweites Akkupaar meist sinnvoller als eine knappe Laufzeitplanung.
Feuchtes, hohes oder dichtes Gras verkürzt die Laufzeit deutlich. Prüfen Sie deshalb nicht nur Volt und Ah, sondern auch Wh, Lieferumfang und Ladegerät.
-
Bei vielen 2x18V-Geräten arbeiten zwei Akkus gleichzeitig im Mäher. Reserve bedeutet dann häufig nicht nur einen einzelnen Zusatzakku, sondern ein zweites passendes Akkupaar.
Für den Vergleich zählt nicht nur die Spannung. Wichtiger sind Gesamtenergie in Wh, Akkuanzahl, Ladegerät und die Frage, ob vorhandene Akkus zur Plattform passen.
-
Radantrieb lohnt sich vor allem bei Hanglage, größeren Flächen, schwereren Mähern, unebenem Gelände oder häufig vollem Fangkorb. Er nimmt Schubarbeit ab, macht den Mäher aber nicht automatisch besser für jeden Garten.
Auf kleinen, ebenen Flächen kann ein leichter Mäher ohne Antrieb praktischer sein. Prüfen Sie Gewicht, Radgröße, Griffposition und Bedienung zusammen.
-
Fangen passt, wenn die Fläche sauber aussehen soll und Schnittgut nicht liegen bleiben soll. Mulchen ist sinnvoll, wenn Sie regelmäßig mähen und das Gras trocken genug ist. Seitenauswurf kann bei höherem Gras entlasten, wirkt aber weniger ordentlich.
Wichtig ist, dass Mähmodus, Graszustand und Mährhythmus zusammenpassen. Bei zu hohem oder feuchtem Gras ist Mulchen oft die schlechteste Wahl.
-
Meist ist nicht sofort der Akku defekt. Häufige Ursachen sind zu tiefer Schnitt, nasses oder dichtes Gras, ein voller Fangkorb, ein verklebtes Mähdeck, ein stumpfes Messer oder zu wenig Akku-Reserve.
Stellen Sie die Schnitthöhe höher, mähen Sie langsamer und arbeiten Sie bei Bedarf in zwei Durchgängen. Vor Reinigung, Messerprüfung oder Arbeiten am Mähdeck immer den Akku entfernen und die Herstellerhinweise beachten.
-
Reinigen Sie die Unterseite regelmäßig, prüfen Sie das Messer auf Kerben und lagern Sie Akku und Gerät trocken. Ein scharfes Messer verbessert das Schnittbild und entlastet den Antrieb.
Beim Akku zählen trockene Lagerung, extreme Temperaturen vermeiden und Herstellerangaben zum Ladezustand beachten. Vor Reinigung, Wartung und Messerkontakt den Akku entfernen.
-
Unsere Rangliste und Vergleichssieger basieren auf den Daten und Bewertungskriterien der Vergleichsübersicht. Externe Tests sind zusätzlich nach Testdatum, Testfeld, Gerätetyp und Prüfkriterien einzuordnen.
Ein Testsieger ist deshalb ein guter Startpunkt, ersetzt aber nicht den Abgleich mit Ihrer Fläche, Akku-Reserve, Schnittbreite, Mähmodus, Radantrieb und Lieferumfang.
Ratgeber für Akku-Rasenmäher
Vertiefende Hilfen zu Auswahl, Nutzung und Pflege.
Stiftung Warentest/Fachzeitschriften: Akku-Rasenmäher Test
| Fachzeitschrift | Titel | Ausgabe | Kategorie | Testsieger | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|
| Zuletzt geprüft am 04.06.2026: kein neuerer Stiftung-Warentest-Test zu Rasenmähern bekannt (letzter Test: 04/2025). | |||||
| Stiftung Warentest | "Guter Schnitt ist schwer" | 04/2025 | Akku-Rasenmäher | Stihl RMA 239.1 C Set | GUT (2.1) |
| ETM Testmagazin | "Ein unverzichtbares Hilfsmittel bei der Gartenarbeit" | 06/2023 | Akku Rasenmäher | Stihl RMA 235 | SEHR GUT (94.5%) |
| Stiftung Warentest | "Abschnittsgefährten" | 04/2023 | Akku-Sichelmäher | Stihl RMA 443 | GUT (1.8) |
| Akku-Spindelmäher | Einhell GE-HM 18/38 Li Solo | GUT (2.3) | |||
* Einige Testsieger-Links sind Affiliate-Links. Für Sie entstehen keine Mehrkosten.
Praxistest-Besprechungen
Ausgewählte externe Tests kompakt eingeordnet.
Stiftung Warentest hat in der Ausgabe 04/2025 mehrere elektrische Rasenmäher getestet. Für diese Praxistest-Notiz wird ausschließlich die Kategorie Akku-Rasenmäher berücksichtigt.
Im Akku-Feld erreichen 4 von 8 Geräten insgesamt GUT, 3 Geräte sind BEFRIEDIGEND, 1 Gerät ist AUSREICHEND. Testsieger ist der Stihl RMA 239.1 C Set mit dem Qualitätsurteil GUT (2,1).
Das Test-Qualitätsurteil setzt sich zusammen aus: Mähen (45 %), Handhabung (30 %), Haltbarkeit (10 %), Sicherheit (10 %) sowie Gesundheit und Umwelt (5 %).
- Bei den Akku-Rasenmähern sind 4 von 8 Geräten insgesamt gut - Testsieger ist Stihl RMA 239.1 C Set (GUT 2,1).
- Die Schnittqualität unterscheidet sich je nach Gras (trocken, feucht, hoch) deutlich - einige Geräte mähen sichtbar unsauber.
- Zur Handhabung zählt auch, wie gut sich Akku und Fangkorb bedienen und reinigen lassen; außerdem wird die Ladezeit mit dem mitgelieferten Ladegerät ermittelt.
- Reparierbarkeit fließt in Gesundheit und Umwelt ein; gute Akku-Mäher schneiden hier sehr gut ab.
In der Ausgabe 06/2023 des ETM-Test-Magazins werden insgesamt 11 Akku-Rasenmäher vorgestellt und in einem Praxistest ausführlich beschrieben und beurteilt.
Die Gesamtnote SEHR GUT bekamen insgesamt 5 der getesteten Geräte, alle anderen bekamen die Note GUT.
Wichtigster Punkt in der Gesamtnote war mit 60% die Leistung, es folgten dann die Handhabung mit 20%, die Ausstattung sowie die Sicherheit mit jeweils 10%.Die Akkuleistung (Betriebsdauer und Ladedauer) sowie die Schnittbreite der Messer wurde gesondert beschrieben.
Wichtigster Punkt bei der Beurteilung der Geräteleistung war das Schnittbild bei Flächen, Ecken und Kanten.
- Das Mähverhalten wurde zur Ermittlung der Leistung der Geräte mehrfach auf einheitlichen Flächen des Testrasens geprüft.
- Mit jedem Rasenmäher wurde dabei auch Gras in verschiedenen Höhen bearbeitet. Damit konnte man beurteilen, inwieweit die Mähleistung von der jeweiligen Grashöhe abhängt.
- Auch die Arbeit mit den Geräten an Rasenkanten wurde intensiv geprüft.
- Ebenso wurde getestet, wie der Mähvorgang sich bei verschiedenen Neigungen und Steigungen verhielt, wie leicht oder schwer sich die Geräte auf Gelände mit Steigungen von -15 resp. +15% bewegen ließen.
- Für die Beurteilung der Ausstattung wurden insbesondere das verwendbare Volumen des Korbs und die Erkennbarkeit des aktuellen Grasvolumens im Korb während des Mähvorgangs mit einbezogen.
In der Ausgabe 04/2023 des Stiftung Warentest Magazins werden insgesamt 12 Akku-Rasenmäher vorgestellt und in einem Praxistest beurteilt.
Bei den Sichelmähern bekamen 3 Geräte die Gesamtnote GUT, weitere 3 bekamen ein BEFRIEDIGEND, eines ein AUSREICHEND und 3 Geräte erzielten nur die Note MANGELHAFT. Weiterhin wurden noch 2 Spindelmäher getestet, von denen einer ein GUT bekam und der andere ein BEFRIEDIGEND.
Wichtigster Punkt in der Gesamtnote war mit 45% das Mähen, es folgten dann die Handhabung mit 30%, die mechanische Haltbarkeit sowie die Sicherheit mit jeweils 10%, Gesundheit und Umwelt mit 5%.Die Reichweite (als gemähte Fläche pro Akkuladung) schwankte zwischen 195 qm und 625 qm, wobei 7 von den geprüften Geräten auf mehr als 200 qm kamen.
Es wurde trockener, feuchter und etwa 14 Zentimeter hohen Rasen mit den Geräten gemäht. Dabei wurde die Flächenleistung pro Stunde, die Schnittgüte und bei trockenem Rasen zusätzlich noch das Gesamt bild bewertet.
- Für die Tests mußten die Geräte trockenen und feuchten Rasen kürzen, außerdem wurden im Labor die Haltbarkeit ihrer Räder, Holme und anderer Teile geprüft
- Zehn der getesteten Geräte waren klassische Mäher mit Sichelmesser.
- Hinzu kamen noch zwei Spindelmäher (von Einhell und YardForce), die mit ihrem horizontal drehenden Spindelmesser das Gras sauber über dem Boden abschneiden.
- Diese Spindelmäher sind allerdings nicht für hohes Gras geeignet, sie eignen sich besonders gut für das Kürzen von 6cm auf 4cm Graslänge.
- Keiner der Mäher besitzt einen Radantrieb, sie können aber auf ebenem Gelände ohne besondere Anstrengung angeschoben werden.