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Bei den Heckenscheren ist, wie bei anderen Gartengeräten auch, die Akku-Variante auf dem Vormarsch. Alle renommierten Gartengeräte-Hersteller bieten ein wachsendes Angebot an akkubetriebenen Heckenscheren an.

Unsere beliebte Vergleichstabelle unterstützt Sie bei der Auswahl eines geeigneten Modells.

Wir haben uns einige der beliebtesten Modelle am Markt herausgegriffen und präsentieren Ihnen in einer detaillierten Gegenüberstellung deren Stärken und Schwächen. Unsere Vergleichstabelle unterstützt Sie bei der Suche der für Sie optimal geeigneten Akku Heckenschere!

Grundsätzlich können Akku-Heckenscheren überall dort eingesetzt werden, wo man bisher mit einer Elektro-Heckenschere gearbeitet hat. Ihre Leistungsfähigkeit ist nur durch die Akkus begrenzt - und deren Technologie macht rasante Fortschritte.

Es ist daher auch nicht verwunderlich, daß der Anteil der akkubetriebenen Geräte an der gesamten Produktlinie "Heckenscheren" bei allen Herstellern stark ansteigt.

Da benzinbetriebene Heckenscheren im privaten Gartensektor nur noch in überschaubarem Umfang angeboten werden, zeichnet sich hier in absehbarer Zukunft eine starke Dominanz der akkubetriebenen Geräte auf dem Heckenscheren-Markt ab.

Bosch AHS 54-20 LI
Die Abbildung zeigt die Bosch Akku-Heckenschere AHS 54-20-LI.

Sie verfügt u.a. über ein Anti-Blocking-Ssystem, das bei einer Motorblockade eine automatische Umschaltung der Laufrichtung durchführt.


Die Anwender wissen diesen Fortschritt übrigens zu schätzen: immer mehr Hobbygärtner, Kleingartenbesitzer und sogar Profis setzen Akku-Heckenscheren in ihren Bereichen mit Erfolg ein. Der Grund für die Bevorzugung liegt primär in der leichteren Handhabung und der Unabhängigkeit vom Stromnetz: ein Gerät mit Akku kann man eben auch mal im Schrebergarten einsetzen, selbst wenn dort kein Stromanschluß existiert.

Der grundlegende Unterschied zwischen beiden Gerätetypen ist klar: es ist die Art der Stromversorgung. Bei den Elektro-Geräten arbeitet man kabelgebunden, daher ist der Aktionsradius einfach schon durch die Kabellänge eingeschränkt.

Es ist aber nicht nur die Kabellänge, die für den Anwender einer Elektro-Heckenschere hinderlich ist: es ist auch das Kabel selbst, das hier häufiger "im Wege steht". Warum ist das so?

Wer eine Heckenschere bedient, vollführt mit diesem Gartengerät ganz andere Bewegungen als etwa mit einem Elektromäher:

  • beispielsweise muß die Heckenschere manchmal über eine gewisse Strecke in einer konstanten Höhe geführt werden (Horizontalschnitt),
  • dann wieder muß sie für Vertikalschnitte ständig zwischen Erdboden und einer Maximalhöhe auf und ab bewegt werden,
  • und schließlich kann es vorkommen, daß man die ganze Schere auch mit ausgestreckten Armen über den eigenen Kopf heben muß (sog. "Überkopf-Schnitt", um z.B. den auf 2,50 Meter hochgewachsenen Thujabaum zu kürzen)

Bei all diesen Tätigkeiten ist das Verlängerungskabel nicht nur hinderlich, sondern auch gefährlich. Es ist daher kein Wunder, daß gerade beim Einsatz von Elektro-Heckscheren besonders häufig Kabel zerschnitten werden und die Besitzer solcher Geräte nach dem Umstieg auf die Akku-Variante erst einmal aufatmen können: die Gefahr des Kabelschnitts entfällt ebenso wie das Mitschleppen und das ständige Achtgeben auf das Kabel und obendrein ist der Kraftaufwand bei der Akku-Variante geringer.

Nichtsdestotrotz sollte man generell beim Kauf eines Akku-Gartengerätes folgendes bedenken:

  • Die Stromversorgung des Geräts ist durch die Akku-Laufzeit begrenzt.
  • Die Motoren, die direkt vom Netz ihren Strom beziehen, können (noch) mit einer größeren Leistungsaufnahme als Akku-Motoren arbeiten. In Spezialfällen, wie bei besonders dicken Ästen oder verholztem Gebüsch, wird man nach wie vor auf die Elektro-Heckenschere zurückgreifen müssen.
  • Die Lebensdauer des Akkus ist begrenzt.


Lithium-Ionen-Akku Akkus mit Lithium-Ionen Technologie sind besonders leicht und deshalb für den Einsatz in mobilen Gartengeräten prädestiniert.

In unserer Vergleichstabelle finden Sie ausschließlich Akkus mit Lithium-Ionen Technik. Der Grund dafür ist einfach: Li-Ionen-Akkus sind auf dem Markt der elektrisch betriebenen Haushalts- und Gartengeräte zu einem Standard geworden.

Sie werden allerdings inzwischen auch in der Industrie, speziell in der Autoindustrie, in zunehmenden Maße eingesetzt. Für die weite Verbreitung und gute Akzeptanz dieser Technologie gibt es mehrere Gründe:

  • Gewicht und Größe LI-Akkus sind etwa 60% kleiner und leichter als vergleichbare NiCd (Nickel-Cadmium) Akkus.

  • geringe Selbstentladung
    Läßt man den Akku 3 Monate im Kellerregal, ohne ihn zu nutzen, so liegt die Selbstentladung derzeit im Durchschnitt bei etwa 2% (bei einer konstanten Raumtemperatur von 20 °C). Allgemein empfehlen die Hersteller von LI-Akkus eine möglichst kühle Lagerung, weil dies die Zyklenlebensdauer erhöht und die sowieso schon geringe Selbstentladung noch einmal verringert. (Unter einem "Zyklus" versteht man hier das vollständige Aufladen des Akkus und anschließendes Verbrauchen dieser Ladung bis zum Wiederaufladen).

  • Hohe Lebensdauer
    Die kurze Lebensdauer klassischer NiCd Akkus ist für viele Anwender ein besonders ärgerlicher Nachteil der Akku-Technologie. Denn einerseits ist ja schon der Akku selbst eine recht teure Angelegenheit, und wenn der schon nach einem Jahr den Geist aufgibt und man für viel Geld schon wieder einen neuen kaufen muß, so stellt dies den vermeintlichen Vorteil des gekauften Gartengeräts in Frage.

    Aber: die modernen LI-Akkus haben eine erheblich höhere Lebensdauer als die veralteten NiCd Akkus. Zudem kann der Benutzer mit etwas Sorgfalt die Lebensdauer seiner Akkus beeinflussen, indem er sie z.B. kühl lagert und auf den Grad der Entladung achtet: Lithium-Ionen-Akkus, die nur zu 50% entladen werden (die also nach einem Arbeitszyklus noch "halb voll" sind), können mehr als die doppelte Zyklenzahl durchhalten (siehe Wikipedia: Lithium-Ionen-Akkumulator ).

  • kein Memory-Effekt
    dieser Effekt tritt nur noch bei NiCd Akkus und in reduziertem Ausmaß bei NiMh (Nickel-Metallhydrid)- Akkus auf. Er ist eine Folge von häufigen Teilentladungen, und führt zu einem allmählichen Kapazitätsabfall. Während also beim LI-Akku Teilentladungen nicht schädlich sind, sondern umgekehrt sogar die Lebensdauer verlängern, ist dies bei NiCd-Akkus nicht der Fall. Hier merkt sich der Akku bei häufigen Teilentladungen (wenn der Akku also z.B. immer nur zur Hälfte entladen wird) den Grad der Entladung und "denkt" beim nächsten Zyklus, daß er jetzt auch in Zukunft nicht mehr so viel Nennkapazität bereitstellen muß.

    In der 1960er Jahren wurde dieser Memory-Effekt von der amerikanischen Weltraumbehörde NASA bei Satelliten entdeckt, deren NiCd-Akkus immer dann von Solarzellen aufgeladen wurden, wenn diese dem Sonnenlicht ausgesetzt waren (und nicht erst dann, wenn sie vollständig entladen waren, denn dann befanden sie sich möglicherweise auf der Nachtseite der Erde). Dieser Ladezyklus wurde also einzig durch die Bahn des Satelliten gesteuert und nicht durch seinen aktuellen Verbrauch, so daß sich die Akkus allmählich dem Laderhythmus anpassten und dann nur noch so viel Energie zur Verfügung stellten, bis der nächste Ladezyklus begann.

  • Beliebige Unterbrechung des Ladevorgangs
    Wann und wie lange der LI-Akku aufgeladen wird, spielt im Grunde keine Rolle. Schaden tut es ihm auf keinen Fall. Wie wir oben gesehen haben, kann das Abbrechen des Ladevorgangs sogar zu einer Verlängerung der Lebensdauer führen.

  • Austauschbarkeit
    in der Regel können Sie die Akkus einer Heckenschere auch in anderen Gartengeräten desselben Herstellers verwenden. Notwendige Bedingung ist dabei natürlich, daß die Volt-Zahl der Akkus übereinstimmt.


Black und Decker: GTC1850LFC
Die Gartenarbeit geht mit einer Akku-Heckenschere leicht von der Hand.

Ohne lästiges Stromabel geniesst man eine 100% Bewegungsfreiheit und kann die Heckenschere flexibel einsetzen.


Die Verwendung von Akkus bei Heckenscheren bringt also viele Vorteile, man sollte aber auch sehen, wo die Grenzen und Nachteile dieser Technik liegen:

  • begrenzte Laufzeiten
    Die Laufzeiten der Akkus unserer Heckenscheren aus der Vergleichstabelle reichen von 30 bis zu 50 Minuten, je nach Arbeitsbelastung kann ein Akku bei einer Heckenschere auch schon einmal eine volle Stunde reichen. Mit einem vollgeladenen Akku schafft man daher eine ganze Menge - wobei es darauf ankommt, wie groß die Menge ist und aus was sie besteht. Wer länger an einem Stück arbeiten möchte, sollte sich einen Ersatz-Akku leisten.

  • Akku-Ladezeiten
    Hierfür sollte man sich auf jeden Fall ein Schnell-Ladegerät (Ladezeit etwa 45 Minuten bei 18V-Akkus) zulegen. Die meisten Hersteller bieten diese heutzutage an, ausgeliefert werden die Heckenscheren aber häufig immer noch mit Ladegeräten, die zwischen 2 und 3 Stunden für eine Vollladung brauchen. Inzwischen gibt es jedoch immer mehr Geräte auf dem Markt, die in Kombination mit einem Schnell-Ladegerät ausgeliefert werden.

  • Akku-Lebensdauer ist begrenzt
    Das ist auch kein Wunder, denn jeder technische Gebrauchsgegenstand landet irgendwann entweder im Müll oder - wie bei den Akkus - in einer Recycling-Anlage. Die Lebensdauer wird dabei nicht in Jahren, sondern in der Anzahl der Arbeitszyklen gemessen. Gute LI-Akkus können ohne weiteres 800-1000 Arbeitszyklen überstehen, d.h. 800 bis 1000 mal Laden und Entladen.


Bosch Lithium-Ionen-Akku
Die 18 Volt starken Lithium-Ionen-Akkus von Bosch lassen sich auch in anderen Bosch Gartengeräten der Power4All Familie nutzen.

So hat man i.d.R. auch immer einen Ersatzakku zur Hand, falls die Akkuladung mal nicht ausreichen sollte.


Unsere Vergleichstabelle enthält eine detaillierte Aufzählung sowie Beschreibung der wichtigsten Funktionsmerkmale der Geräte.

Weiterhin finden Sie die errechnete Gesamtnote, die Amazon Kundenwertung und die aktuellen Angebote für das jeweilige Modell. Ein Klick auf die Gesamtnote führt Sie zur detaillierten Berechnung der Note, die sich aus den Kategoriewertungen sowie dem prozentualen Anteil der Kategorie am Gesamtergebnis ergibt.

Sollte Ihnen ein Gerät zusagen, so können Sie es über die angegebene Online Bestellmöglichkeit beziehen. Wir selbst verkaufen keine Produkte. Unser Ziel ist es, Ihnen hilfreiche Informationen für eine fundierte Kaufentscheidung zur Verfügung zu stellen.

Zu den Vergleichstabellen:

Akku Heckenscheren Elektro Heckenscheren

Hinweis:
Auf einem kleinen Display (Smartphone) ist die Darstellung einer Vergleichstabelle nicht sinnvoll.
Deshalb zeigen wir Ihnen die Geräte nach Gesamtnote sortiert in Form einer Liste.

Gesamtnote
SEHR GUT (1.39)

Pluspunkte

  • Kurze Ladezeiten
  • Lithium-Ionen-Akku
  • Anti-Blockiersystem

Minuspunkte

  • Gewicht

Gesamtnote
GUT (1.59)

Pluspunkte

  • Geringes Gewicht
  • Lithium-Ionen-Akku
  • kurze Ladezeit
  • Inkl. Schnell-Ladegerät
  • Akku-Füllstandanzeige mit drei LEDs

Minuspunkte

  • Keine

Gesamtnote
GUT (1.61)

Pluspunkte

  • Geringes Gewicht
  • Zusätzliche Einschaltsperre
  • Messerschnellstop: < 1 Sek.
  • Lithium-Ionen-Akku
  • Inkl. Schnell-Ladegerät

Minuspunkte

  • Relativ kurze Akku-Laufzeit

Gesamtnote
GUT (1.64)

Pluspunkte

  • Geringes Gewicht
  • Lithium-Ionen-Akku
  • Kurze Ladezeit
  • Geringe Lautstärke
  • Vorderer und hinterer Handgriff drehbar
  • Inkl. Schnell-Ladegerät

Minuspunkte

  • Kein Antiblockier-System

Gesamtnote
GUT (1.69)

Pluspunkte

  • Transparenter Handschutz
  • Messer-Schnellstop
  • Lithium-Ionen-Akku
  • Schnell-Ladegerät

Minuspunkte

  • Hohes Gewicht

Gesamtnote
GUT (1.76)

Pluspunkte

  • Geringe Lautstärke
  • Geringes Gewicht
  • Lithium-Ionen-Akku
  • Anti-Blockiersystem

Minuspunkte

  • Kein Messerstopper

Gesamtnote
GUT (1.89)

€ 149.00  -33%

€ 99.89

Pluspunkte

  • Akku-Kapazitätsanzeige
  • extra Spanaufnahme
  • Lithium-Ionen-Akku
  • Schnelles Akkuladen

Minuspunkte

  • Relativ kurze Akku-Laufzeit

Gesamtnote
GUT (2.01)

€ 114.99  -17%

€ 95.99

Pluspunkte

  • Geringes Gewicht
  • Geringe Lautstärke
  • Inkl. Messerstopper

Minuspunkte

  • Kein Anti-Blockiersystem

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