Ein eigener Garten ist ein wunderbarer Rückzugsort, um sich vom stressigen Alltag zu entspannen. Mit den folgenden Ausstattungstipps können Sie das Gartenglück das ganze Jahr über genießen.

Wer einen eigenen Garten hat, kann sich glücklich schätzen, denn das kleine Stück Natur hinter dem Haus hat einige Vorteile zu bieten. Zunächst einmal besteht die Möglichkeit, Obst und Gemüse selbst anzubauen. Lebensmittel aus dem eigenen Garten sind gesund, frei von Pestiziden und sie haben keine weiten Transportwege hinter sich wie beispielsweise die Ware aus dem Supermarkt. Das wiederum ist schonend für Umwelt außerhalb des eigenen Refugiums.

Ein eigener Garten ist vor allem aber ein Rückzugsort und dass, obwohl er meist nur wenige Meter entfernt vom alltäglichen Leben liegt. So können Gartenbesitzer jederzeit im heimischen Grün ihre eigene Art Kurzurlaub machen und sich von den Alltagsstrapazen erholen. Gerade Städter, die oft weitere Wege in die Natur haben, erleben im Garten einen willkommenen Ausgleich.

Gartenparty

Abbildung 1:
Rückzugsort und Ruheoase: Bei schönem Wetter lädt ein gepflegter Garten zum Verweilen ein.

In Ruhe die Natur hinter dem Haus genießen, sich um die Pflanzen kümmern, den Rasen mähen – all solche Dinge tragen dazu bei, dass man am Wochenende und nach Feierabend abschalten und neue Kraft für den nächsten Tag sammeln kann. Wer Spaß an der Gartenarbeit hat, wird es als Entspannung empfinden. Außerdem lernt man, die Natur besser zu schätzen, wenn man sich mit den Tieren und Pflanzen befasst, die im Garten zu finden sind.

Doch auch der gesundheitliche Aspekt ist hierbei nicht zu verachten: Bei der Gartenarbeit kann man viel für das eigene Wohlbefinden tun und nebenbei gleich mehrere hundert Kalorien verbrennen – auch, wenn man es eher gemütlich angeht.

Wenn die Sonne strahlt und ab dem Frühjahr im Garten die Blumen erblühen, das angebaute Gemüse und Obst nun wieder artenreich wachsen und sich die üblichen Besucher aus dem Tierreich einfinden, zieht es jeden Gartenbesitzer nach draußen.

Blumenwiese

Abbildung 2:
Die Natur blüht auf. Frühling und Sommer sind ideale Jahreszeiten für gemütliche Nachmittage im Garten.

So oft wie möglich möchte man sich in das eigene Fleckchen Natur zurückziehen. Neben der entspannenden Gartenarbeit gibt es im Frühling und Sommer schließlich viel zu entdecken und beobachten. Außerdem wird der Garten in den warmen Monaten zu einer vielfältigen Erlebniswelt.

Es locken gemütliche Grillabende mit Freunden und auch sonst macht das Essen im Garten und an der frischen Luft gleich viel mehr Spaß. Außerdem wird der Garten gern genutzt, um sich zu sonnen und gerade die Kinder freuen sich über eine schöne Grünfläche, auf der sie spielen können. Zur Pflege von Rasenkanten und Ecken bietet sich u.a. der Einsatz einer hochwertigen akkubetriebenen Grasschere an.

Damit man im Garten auch die Möglichkeit hat, es sich gemütlich zu machen oder zusammen mit der Familie dort zu essen, braucht man die entsprechenden Möbel. Zur Grundausstattung gehören natürlich ein Tisch und die dazu passenden Stühle. Diese Kombination gibt es in den verschiedensten Designs und Materialien, sodass sich für jeden Stil etwas Passendes findet.

Wer es sich so richtig gemütlich machen möchte, ist mit sofaähnlichen Gartenmöbeln oder Bänken, die gepolstert sind, gut beraten. Dort kann man in einer lustigen Runde den ganzen draußen verbringen und bis in die Nacht hinein das Beisammensein genießen.

Liegelandschaften oder Sonnenliegen schaffen einen Ort, wo man sich bequem sonnen und entspannen kann, wenn man sich dazu nicht auf den Rasen legen möchte. Auf einer Liege hat man deutlich mehr Komfort, besonders, wenn man beim Sonnenbaden ein Buch lesen möchte.

Sonnenschirm

Abbildung 3:
Ein Sonnenschirm schützt den Gartenbesitzer vor den Gefahren eines Sonnenbrandes. Man unterscheidet zwischen den Bauarten Ampel- und Mittelstockschirm.

Ein Sonnenschirm schützt dabei nicht nur vor direkter Sonneneinstrahlung, sondern er wehrt auch den Nieselregen ab, sollte sich das Wetter zwischenzeitlich umentscheiden. Da es sie in unterschiedlichen Ausführungen gibt, findet sich für jeden Standort im Garten der passende Sonnenschirm. Die beiden Hauptkategorien bilden der Ampel- und der Mittelstockschirm, die jeweils eigene Vorzüge haben: Der Mittelstockschirm ist unkompliziert zu transportieren und sehr stabil, da der Schirmständer zentral positioniert ist. Genau das kann aber je nach Platzverhältnissen zum Problem werden.

Denn ein zentraler Schirmständer bedeutet, dass alles darum herum arrangiert werden muss und der Schirmständer mitunter zum Störfaktor wird. Abhilfe schafft ein Ampelschirm, dessen Schirmständer einfach dort untergebracht werden kann, wo er am wenigsten stört. Der Schirm selbst lässt sich dann beliebig positionieren.

Je nachdem, aus welchem Material bestehen, sind die Gartenmöbel mehr oder weniger pflegebedürftig. Das Gute: moderne Gartenmöbel halten auch schlechte Witterungsverhältnisse gut aus und generell ist bei vielen Möbelstücken der Pflegeaufwand sehr gering. Dennoch empfiehlt es sich, die Gartenmöbel den Sommer über nicht einfach sich selbst zu überlassen. Das erhält die Qualität und verlängert die Lebensdauer der Möbelstücke. Grundsätzlich sollten sie im Sommer immer mal wieder gereinigt werden, damit sich kein unschöner Schmutz ansetzt.

Möbel aus Aluminium sind sehr witterungsbeständig und lassen sich mit Wasser, gegebenenfalls einer milden Reinigungslauge leicht von Verschmutzungen befreien. Bei Edelstahl-Möbeln gestaltet sich die Pflege ähnlich unkompliziert. Ein- bis zweimal im Jahr sollten sie zusätzlich mit einem Edelstahlreiniger eingerieben werden.

Je nach Material kann auch ein Hochdruckreiniger eingesetzt werden, um stärkere Verschmutzungen zu entfernen.

Gartenparty

Abbildung 4:
Bei schönem Wetter eine wunderbare Sache: die Grillparty mit Freunden im eigenen Garten.

Je nach Holzsorte sind Möbel aus Holz unterschiedlich witterungsbeständig und dementsprechend variiert das Pflegebedürfnis. Regelmäßiges Ölen und Lasieren bewahrt das Holz vor unliebsamen Schäden. Generell sollten die Möbel bei schlechtem Wetter abgedeckt werden, um sie vor Nässe zu schützen.

Möbel aus Rattan gelten als sehr witterungsfest und halten sowohl hohe als auch kalte Temperaturen gut aus. Sie lassen sich gegen leichte Verschmutzungen auch mit dem Staubsauger reinigen bzw. mit einer Bürste (darf nicht zu fest sein!), wenn die Verschmutzungen stärker sind.

Möbel aus Kunststoff sind weniger witterungsbeständig als die bereits vorgestellten Alternativen. Die Pflege erfolgt durch ein weiches Tuch mit einem sanften Spülmittel. Auf keinen Fall sollte Scheuermilch oder ähnliches zur Verwendung kommen, da so die Oberfläche verkratzt wird.

Gartenbesitzer müssen in der kalten Jahreszeit nicht auf die Vorteile des Gartens verzichten. Zugegeben, die meisten Gartenmöbel sind nicht für den Jahresgebrauch unter freiem Himmel geeignet, weil sie durch Wind und Wetter sonst arg in Mitleidenschaft gezogen werden können. Dennoch gibt es genug Möglichkeiten, den Garten auch im Winter in vollen Zügen genießen zu können.

Solche empfindlichen Gartenmöbel sollten nach Möglichkeit daher den Winter über innen zu Lagern. Im Keller, der Garage oder im Gartenhäuschen kann ihnen das Winterwetter nichts anhaben. Am besten ist es, die Möbelstücke nach einer gründlichen Reinigung trocken und frostfrei zu lagern, sie dabei vor UV-Strahlung zu schützen und für eine gute Belüftung zu sorgen.

Da aber nicht jeder Gartenbesitzer die entsprechenden Kapazitäten hat, um die Gartenmöbel reinzustellen, kann man sich auch mit Schutzhüllen und Abdeckhauben behelfen und so die Lebensdauer der Stücke erheblich verlängern.

Denn je nachdem, aus welchem Material die Gartenmöbel sind, reagieren sie sehr empfindlich auf Nässe und Frost. Besonders anfällig sind Möbel aus Holz, vor allem Fichte und Buche. Stehen sie im Winter ohne Schutz draußen, bekommen sie gern Risse, Schimmel oder werden sogar von Schädlingen befallen. Regelmäßiges Reinigen und eine Lasur schützen das Holz zusätzlich.

Möbel aus Teakholz, Lärche, Akazie oder Robinie sind da wesentlich unempfindlicher. Das liegt daran, dass diese Holzarten sehr dicht und ölhaltig sind, sodass die Feuchtigkeit nicht eindringen kann.

Auch Gartenmöbel aus Aluminium oder Edelstahl können problemlos draußen überwintern. Bei beschichteten Metallmöbeln sollte man aber lieber auf Nummer Sicher gehen und sie drinnen lagern.

Kunststoffmöbel sind an sich sehr robust, allerdings kann ihnen Frost ziemlich zusetzen und für Risse im Material sorgen. Diese wiederum vermindern die Stabilität der Möbelstücke, was zu einem Sicherheitsrisiko werden kann. Eine widerstandsfähigere Alternative sind Möbel aus Polyrattan. Sie können ohne Weiteres das ganze Jahr über draußen stehen bleiben, da ihnen weder Frost noch Hitze etwas anhaben können.

Mit Gartenmöbeln, die im Winter draußen stehen bleiben können, bleiben die Wohlfühl-Oasen im Garten ganzjährig erhalten, sodass man auch in der kalten Jahreszeit die Vorzüge des eigenen Gartens genießen kann. So kann man wie gewohnt seine Zeit im Garten verbringen und nach getaner Gartenarbeit die Flora und Fauna ganz bequem vom Lieblingsplatz aus beobachten. Zusammen mit warmer Kleidung halten dicke Decken die Kälte ab, sodass der Aufenthalt auch im Winter zu einer gemütlichen Angelegenheit.

Heizkörper wie Heizpilze sorgen draußen bei Minusgraden für angenehme Wärme und wer dazu noch heiße Getränke bereitstellt, kann sich zusätzlich von innen wärmen.

Wer sich im Winter nur ungern draußen aufhält, kann es sich auch im Gartenhäuschen gemütlich machen und die Natur von dort aus betrachten. Denn auch im Winter tummeln sich noch einige Tiere im Garten, die auf der Suche nach etwas Essbarem sind. Mit Maisenknödeln in selbstgebauten Vogelhäuschen kann man gezielt Vögel anlocken und ihnen gleichzeitig die Futtersuche erleichtern.


Bildnachweise:
  • Abbildung 1: unsplash.com © Randy Fath
  • Abbildung 2: unsplash.com © Flash Alexander
  • Abbildung 3: unsplash.com © Bernard Hermant
  • Abbildung 4: unsplash.com © Johanna Dahlberg
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